Trump lockert Vorgaben bei Cyberattacken

US-Präsident Donald Trump und sein nationaler Sicherheitsberater John Bolton (hinten). (Archivbild)
US-Präsident Donald Trump und sein nationaler Sicherheitsberater John Bolton (hinten). (Archivbild) © KEYSTONE/AP/PABLO MARTINEZ MONSIVAIS
US-Präsident Donald Trump gewährt den Cyberkriegern des Pentagons mehr Spielraum bei Reaktionen auf Angriffe auf die USA. Sie dürften ihre Gegner nun öfter und mit weniger Auflagen angreifen, zitierte die «New York Times» Sicherheitsberater John Bolton.

«Unsere Hände sind nun nicht mehr so gebunden wie unter der Obama-Regierung», sagte Bolton zu den Änderungen, mit denen die von Trumps Amtsvorgänger Barack Obama angeordneten Restriktionen per Geheimbefehl gelockert wurden.

Der von Trump bereits im August unterzeichnete Geheimbefehl gibt der amerikanischen Cybertruppe mehr Spielraum, um auf Attacken von aussen zu reagieren. Nach Recherchen der Zeitung entfalle nunmehr bei eventuellen Angriffen der langwierige Prozess der Zustimmung und Meinungsbildung diverser US-Behörden zu eventuellen Gegenmassnahmen.

Zu Details des künftigen Vorgehens wollte sich Bolton jedoch nicht äussern.

(SDA)


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