Walmart akzeptiert Millionen-Vergleich

Der Walmart-Konzern hat sich am Donnerstag mit einem Vergleich bei den US-Behörden wegen Vorwürfen über Schmiergeldzahlungen freigekauft. (Archivbild)
Der Walmart-Konzern hat sich am Donnerstag mit einem Vergleich bei den US-Behörden wegen Vorwürfen über Schmiergeldzahlungen freigekauft. (Archivbild) © KEYSTONE/AP/DAVID J. PHILLIP
Den grössten US-Einzelhändler Walmart kommen Anschuldigungen wegen zu laxer Anti-Korruptionskontrollen teuer zu stehen. Das Unternehmen zahlt im Rahmen von Vergleichen mit dem US-Justizministerium und der Börsenaufsicht SEC insgesamt 282,7 Millionen Dollar.

Dies teilten Walmart und die US-Behörden am Donnerstag (Ortszeit) mit. Dem Konzern wurden vor allem unzureichende interne Kontrollen zur Last gelegt – dadurch sollen bis 2011 jahrelang Schmiergeldzahlungen in Brasilien, Mexiko, Indien und China möglich gewesen sein. Durch den nun vereinbarten Vergleich werden die Ermittlungen gegen Walmart und betroffene Tochterfirmen eingestellt.

(SDA)


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