«Petrus hat gute Arbeit geleistet»

Schönstes Wetter im Skigebiet Flumserberg über dem Nebelmeer.
Schönstes Wetter im Skigebiet Flumserberg über dem Nebelmeer. © Bergbahnen Flumserberg AG
Die Verantwortlichen der Bergbahnen im FM1-Land schwärmen von Festtagen wie aus dem Bilderbuch: Es gab viel Sonne, genügend Schnee und massenhaft Gäste.

Wer die Festtage in den Bergen verbrachte, hat wohl den Joker gezogen. Während die tiefen Lagen im Nebel versanken, strahlte über dem Nebelmeer die Sonne, als ob sie damit einen Preis gewinnen könnte. Optimale Pistenverhältnisse, perfektes Wetter und freie Tage lockten in die Berge – das merkten auch die Bergbahnen im FM1-Land. Hier eine Übersicht über die Festtags-Bilanzen der Skigebiete:

Skigebiet Flumserberg

Das Skigebiet Flumserberg kann auf ein erfolgreiches Festtagsgeschäft zurückblicken. «Die Schneefälle am 24. Dezember sowie das anschliessend traumhaft sonnige Winterwetter ab Weihnachten bescherten dem Flumserberg grosses Gästeaufkommen», schreibt die Bergbahnen Flumserberg AG. Über 70’000 Gäste seien während der Festtage am Berg gewesen. Dies sei vor allem dem anhaltend schönen Wetter – in den Vorjahren war es anders – zu verdanken.

Skigebiet Wildhaus

Auch das Skigebiet Wildhaus, dessen tiefe Lage schneetechnisch oft eine Herausforderung darstellt, hatte einiges zu tun. «Kurz vor Weihnachten hat es noch so stark geregnet, dass wir nicht mehr mit einer guten Festtageszeit gerechnet haben», sagt Urs Gantenbein, Vorsitzender der Geschäftsleitung. An Heiligabend habe es dann aber noch Schnee gegeben, was das Festtagsgeschäft gerettet habe.

Skigebiet Arosa/Lenzerheide

Pascal Jenny, Tourismusdirektor von Arosa, ist ebenfalls zufrieden. «Das Skigebiet Arosa/Lenzerheide kann von Traum-Festtagen schwärmen. Die Schneeverhältnisse waren optimal», sagt Jenny. Bei den Besucherzahlen sei ein schöner Anstieg zu sehen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl an Ersteintritten um 18 Prozent gestiegen. «Das wird am schönen Wetter und den perfekten Schneeverhältnissen gelegen haben. Petrus hat gute Arbeit geleistet», sagt Jenny. Das Verhältnis von Schnee- und Sonnentagen sei optimal gewesen.

Bergbahnen Graubünden

Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich die Anzahl Gäste bei den Bergbahnen in Graubünden um 5,5 Prozent. «Es zeigt sich einmal mehr, dass positive Wetterprognosen einen grossen Einfluss auf die Gästezahl haben», schreibt der Verband der Bündner Bergbahnen. Zudem habe die grosse Anzahl an Brückentagen die Aufenthaltsdauer in den Skigebieten deutlich erhöht.

 

Auch die Rega zieht Bilanz

Die Feiertage und das oft schöne Wetter lockten viele Menschen in die Natur und auf die Skipisten. Zwischen Weihnachten und dem 2. Januar rückte die Rega für rund 350 Patienten aus, was im Durchschnitt mehr als 40 Einsätzen pro Tag entspricht. Das höchste Aufkommen verzeichnete die Rega am 29. Dezember mit rund 80 Einsätzen.

 

Bei mehr als der Hälfte der Einsätze rückte die Rega zugunsten von verunfallten Wintersportlern aus. Daneben waren Krankheiten die häufigste Alarmierungsursache.(Bild: Rega)

Bei mehr als der Hälfte der Einsätze rückte die Rega wegen verunfallter Wintersportler aus. Daneben waren Krankheiten die häufigste Alarmierungsursache. (Bild: Rega)

(rhy)


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