Bundesräte verteidigen Adler-Gesten

Aussenminister Ignazio Cassis (links im Bild) und Sportminister Guy Parmelin (rechts im Bild) nehmen die Fussballspieler der Nationalmannschaft mit ihrer umstrittenen Doppeladler-Geste in Schutz. (Archivbild)
Aussenminister Ignazio Cassis (links im Bild) und Sportminister Guy Parmelin (rechts im Bild) nehmen die Fussballspieler der Nationalmannschaft mit ihrer umstrittenen Doppeladler-Geste in Schutz. (Archivbild) © KEYSTONE/LUKAS LEHMANN
Sportminister Guy Parmelin von der SVP und Aussenminister Ignazio Cassis von der FDP haben die Gesten der beiden albanischstämmigen Fussballspieler Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri am Freitag im Fussballspiel gegen Serbien in der «NZZ am Sonntag» verteidigt.

«Wer die aufgeladene Stimmung miterlebt hat, schätzt die Leistung der Schweizer Nati umso mehr und kann verstehen, wenn die Emotionen mit einem Spieler durchgehen», sagte Parmelin, der das Spiel im Stadion mitverfolgt hatte.

Es sei aber nicht im Sinne des Sports, aus den Emotionen nun eine Polemik entstehen zu lassen, sagte er weiter. Aussenminister Cassis nannte die Equipe am Samstag nach dem Spiel zudem ein perfektes Beispiel für die Verschmelzung verschiedener Kulturen.

Zu den Doppeladler-Gesten sagte der Bundesrat mit italienischen Wurzeln der Zeitung: «Ich zweifle nicht, dass man patriotische Emotionen für die Nation empfinden kann, die einen aufgenommen hat, ohne sein Heimatland zu vergessen.»

(SDA)

 


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