CBD-Anbau boomt im FM1-Land

Der CBD-Hanf bei der Firma Medropharm wächst seit diesem Jahr auf 50 Hektaren.
Der CBD-Hanf bei der Firma Medropharm wächst seit diesem Jahr auf 50 Hektaren. © Thurgauer Zeitung/Andrea Stalder
CBD-Produkte sind definitiv in der Schweiz angekommen. Nun wollen auch Ostschweizer Traditionsunternehmen auf den lukrativen Hanf-Zug aufspringen, so beispielsweise der Blumenproduzent Rutishauser.

Die Entwicklung des Zierpflanzen- und Blumen-Markts verändert sich schnell, die Konkurrenz in ganz Europa ist hoch. «Deshalb haben wir uns dazu entschieden, uns im Sortiment zu fokussieren und gleichzeitig in das Geschäft mit Heilpflanzen einzutreten», sagt Geschäftsführer Bruno Rutishauser. Vor allem der CBD-Hanf sei dabei ein wichtiges Element.

Medropharm hat Anbaufläche verfünffacht

Dass CBD Erfolg verspricht, zeigt die Firma Medropharm in Kradolf. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen seine Anbaufläche verzehnfacht, von fünf auf 50 Hektare. «Das Geschäft fordert viel Know-How», sagt Peter Kühling, Betriebsleiter bei der Medropharm. «Im Medizinalbereich müssen wir verschiedene Regularien einhalten und und zertifizieren lassen.» Viele der Amateur-Hanfbauern seien daher wieder verschwunden.

Weniger Kleinbauern

Während grosse Unternehmen ihre Betriebe ausbauen, nimmt der Boom von CBD-Produzenten wieder ab. «Der grosse Boom war vor allem 2017 und 2018, seitdem gibt es in der Schweiz rund 670 CBD-Hersteller», sagt Michael Steiner, Mediensprecher der Eidgenössischen Zollverwaltung. Die produzierte Menge sei allerdings pro Betrieb weiter angestiegen, wie der Beitrag von TVO zeigt:

(enf)


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