Schweiz

Coronakrise kann Lehrstellensuche nichts anhaben

11. August 2020, 16:22 Uhr
Jugendliche an einer Berufsmesse in Zürich. (Symbolbild)
© Keystone
In der Schweiz haben 66'000 Jugendliche einen Lehrvertrag im Sack. Das sind nur leicht weniger als im Vorjahr. Besonders in der Deutschschweiz hat die Coronakrise nicht wie befürchtet zum Lehrstellenabbau geführt.

Die Lage auf dem Lehrstellenmarkt ist stabil. Noch im Frühling hatte der Bundesrat eine Task-Force eingesetzt, um einen Abbau zu verhindern. Nun ziehen die Verantwortlichen ein positives Fazit: 66'000 Lehrverträge wurden per Ende Juli unterzeichnet. Laut einer Mitteilung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation vom Dienstag sind das nur gerade 1 Prozent weniger als im Vorjahr.

In der Deutschschweiz ist es kaum zu Veränderungen gekommen. In einigen Kantonen seien gar mehr Verträge unterzeichnet worden, heisst es weiter. Anders in der Romandie und im Tessin wo Lehrverträge traditionell später im Jahr unterzeichnet werden. Dort wurden rund 10 Prozent weniger Verträge abgeschlossen. Der Bund hält aber fest, fürs laufende Lehrjahr gebe es noch 12'000 freie Lehrstellen.

(gb.) 

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 11. August 2020 16:17
aktualisiert: 11. August 2020 16:22