Generationen

Coronakrise könnte den Dialog zwischen Alt und Jung verändern

28. Mai 2020, 08:05 Uhr
73 Prozent der Befragten finden, dass die Solidarität unter den Generationen kurzfristig zugenommen hat.
© Luzerner Zeitung
Über 65-Jährige erhielten in der Coronakrise viel Unterstützung. Viele ältere Menschen sind jedoch unsicher, ob das Verhältnis zwischen Alt und Jung durch die Coronakrise Schaden nehmen könnte.

(agl) Dies zeigt eine Umfrage bei über 50-Jährigen Personen, die Pro Senectute in Auftrag gegeben und am Donnerstag veröffentlicht hat. 37 Prozent von 1200 Befragten sind unsicher, ob das Altersbild bei jüngeren Menschen längerfristig Schaden nehmen könnte. Sollte ein solcher Trend entstehen, müsse dem Gegensteuer gegeben werden, schreibt Pro Senectute weiter.

Die Umfrage zeigt ebenso, dass 76 Prozent der Befragten über 75 Jahre in der Coronakrise Unterstützung im Alltag erhalten haben, zumeist durch Familienangehörige. Bei den 65- bis 74-Jährigen waren es 56 Prozent. 73 Prozent aller Befragten finden, dass die Generationensolidarität in der Krise kurzfristig zugenommen hat.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 28. Mai 2020 08:00
aktualisiert: 28. Mai 2020 08:05