Coronavirus

Das könnte der Bundesrat beschliessen

5. Januar 2021, 17:07 Uhr
Kann Berset seine Forderungen im Bundesrat durchbringen? (Archiv)
© Keystone
Die Bundesräte treffen sich heute Mittwoch zur ersten Sitzung des Jahres. Gesundheitsminister Alain Berset hat gemäss Medienberichten zwei Forderungen: So sollen die geltenden Massnahmen verlängert oder gar verschärft werden.

Die Fallzahlen in der Schweiz sind nach wie vor hoch, die Bedrohung durch die neuartige Coronamutation ist gemäss Experten des Bundes «immens». Deshalb will Bundesrat Alain Berset die Massnahmen verlängern oder gar verschärfen.

Verlängerung des Teil-Lockdowns

Laut dem «Tages-Anzeiger» plant der Gesundheitsminister, die geltenden Massnahmen, also Beizenlockdown sowie die Schliessung von Freizeitanlagen, um einen Monat bis Ende Februar zu verlängern. Einen entsprechenden Vorschlag soll Berset bereits in die Konsultation geschickt haben. Am Mittwoch soll darüber der Bundesrat bei einer Sitzung entscheiden.

Laden- und Schulschliessungen ein Thema

Zudem soll Berset bereits ein verschärftes Massnahmenpaket andenken. Die Schweiz soll vorbereitet sein, wenn die Virusmutation vermehrt im Land auftaucht. Die möglichen Verschärfungen gleichen den Massnahmen im Frühjahr: Läden, die keine Güter des täglichen Bedarfs verkaufen, könnten geschlossen werden. Auch könnte der Bundesrat eine Homeoffice-Pflicht einführen, vorerst handelt es sich nur um eine Empfehlung. Auch Schulschliessungen sind offenbar ein Thema.

Verschärfungen ab 13. Januar?

Gemäss dem «Tages-Anzeiger» sind das alles Vorschläge, die Berset den anderen Departementen zur Konsultation unterbreitet hat. Berset wird sich wohl nach jenen Reaktionen richten und entscheiden, ob er den Vorschlag dem Bundesrat unterbreiten wird. Das Massnahmenpaket soll am 13. Januar per sofort in Kraft gesetzt werden können, falls es die epidemiologische Lage erfordert.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 6. Januar 2021 05:32
aktualisiert: 5. Januar 2021 17:07