Fernunterricht

«Es braucht viel Selbstdisziplin»

23. März 2020, 21:14 Uhr
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Quelle: TVO

Obwohl die Schulen in der Schweiz geschlossen sind, müssen die Schülerinnen und Schüler weiterhin Stoff lernen. Am Gymnasium Friedberg in Gossau klappt das bis anhin ziemlich gut.

Für viele Schülerinnen und Schüler geht in diese Wochen ein Traum in Erfüllung: Die Schulen bleiben geschlossen und anstatt auf dem unbequemen Holzstuhl kann man in Trainerhosen und im Bett büffeln. Der Fernunterricht hat aber auch seine Schattenseiten: «Es braucht viel Selbstdisziplin» sagt Eliane, Schülerin am Gymnasium Friedberg in Gossau. «Man tastet sich Tag für Tag mehr ran.»

Soziale Kontakte fehlen

Das Gymnasium Friedberg reagierte schnell auf die Schulschliessungen im Zuge des Coronavirus. Die Lektionen finden nun per Videokonferenz statt. Da kann man sich, trotz den Webcams, schon mal einsam fühlen. «Die sozialen Kontakte fehlen mir sehr», sagt Lehrerin Linda Heeb. «Ich spüre nicht mehr, wie es den Schülerinnen und Schülern geht. Insgesamt funktioniert es aber wahnsinnig gut.»

Prüfungen sind ein grosses Problem

Auch Rektor Lukas Krejci ist zufrieden. «Wir müssen jetzt darauf schauen, dass wir die Gymnasiasten und auch die Lehrpersonen nicht überfordern.» Ein grosses Problem sind die angestauten Prüfungen, da ist noch keine Lösung in Sicht. Ebenfalls ungewiss ist, wie lange die Schüler vom Schulhaus fern bleiben müssen. 

Quelle: TVO
veröffentlicht: 23. März 2020 21:10
aktualisiert: 23. März 2020 21:14