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Coronavirus

In die Ferien mit Corona-Impfpass: In Europa und Graubünden bald Realität

10. Februar 2021, 13:42 Uhr
Mehrere europäische Länder planen Impfpässe, um künftige Reisen zu erleichtern oder überhaupt zu ermöglichen. Auch Graubünden will Geimpfte bevorzugt behandeln.
Eine Mitarbeiterin im Impfzentrum Davos bereitet eine Dosis vor. (Symbolbild)
© Keystone

Briten, die bereits gegen das Coronavirus geimpft sind, sollen als Nachweis künftig einen QR-Code erhalten – der Reisen ins Ausland (vereinfacht) ermöglichen soll. Das sei der einzig gangbare Weg, sagt Ex-Premierminister und Covid-19-Berater Tony Blair. Ende Mai sollen alle Erwachsenen in Grossbritannien durchgeimpft sein, in der Schweiz wird dies wohl einige Monate länger in Anspruch nehmen.

Verschiedene andere Länder haben ähnliche Pläne wie Grossbritannien, wie die Zeitungen von CH Media berichten. So hat Island bereits ein Impfzertifikat eingeführt und auch Dänemark und Schweden arbeiten an digitalen Impfpässen, die Reisen erleichtern sollen.

Eine bundesweite Lösung liegt in der Schweiz noch nicht vor. Allerdings befreit Graubünden jene Personen, die nachweislich geimpft sind oder in den letzten drei Monaten mit Corona infiziert wurden, von der Test- und Quarantänepflicht. Für Reisende aus Risikogebieten gelten gemäss der kantonalen Kommunikationsstelle im Regelfall die bisherigen Vorschriften.

Die Massnahme sei rechtlich abgesichert, so Graubünden. Als Nachweis dient etwa ein ärztlicher Attest oder eine Bestätigung durch ein Labor.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 10. Februar 2021 06:23
aktualisiert: 10. Februar 2021 13:42