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Corona-Impfung

So war der erste Impftag in Appenzell Innerrhoden

23. Dezember 2020, 19:38 Uhr
In der Ostschweiz sind die ersten Personen gegen das Coronavirus geimpft worden. Appenzell Innerrhoden führt als einer der ersten Kantone ein Pilotprojekt in Altersheimen durch. Die Chefin des Impfteams erzählt vom ersten Tag.
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Quelle: tvo

Am Dienstag traf eine erste Lieferung des Impfstoffes gegen Covid-19 in der Schweiz ein. Nur ein Tag später, sind die ersten Personen der Schweiz geimpft worden. In Appenzell Innerrhoden war geplant, in Alters- und Pflegeheimen mit dem Impfen loszulegen, ein 95-jähriger Mann war der Erste. Und obwohl das ganze Pilotprojekt streng geheim ist, konnte TVO-Reporter Tobias Lenherr mit der Chefin des Innerrhoder Impfteams sprechen.

Wie sind die ersten Impfungen verlaufen?

Stefanie Klemm, Leitende Ärztin Impfteam: Sehr gut. Alle waren gut aufgestellt. Wir hatten keine Komplikationen.

Wie laufen solche Impfungen ab?

Man macht ein Vorgespräch und stellt viele Fragen. Das Ganze ist wegen der Dokumentation sehr aufwändig und deshalb dauert das Vorgespräch ein Weilchen. Wenn alles soweit in Ordnung ist, wird geimpft. Die Impfung selber ist kürzer als das drumherum.

Wie reagierten die Patienten?

Sehr gut. Die Patienten waren ja alle für eine Impfung. Es war ein schönes miteinander.

Wie war der Tag für Sie?

Ich war aufgeregt, es ist schon etwas besonderes. Ich hoffe einfach, dass wir jetzt so die Erkrankung senken können.

Die eigentliche Impfkampagne startet in Appenzell Innerrhoden am 4. Januar. In den ersten drei Januarwochen sind etwa 450 Impfdosen für den Kanton mit rund 16'000 Einwohnerinnen und Einwohner vorgesehen.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 23. Dezember 2020 20:08
aktualisiert: 23. Dezember 2020 19:38