Darf Bakayoko in St.Gallen bleiben?

Axel Bakayoko (links) fühlt sich wohl in St.Gallen.
Axel Bakayoko (links) fühlt sich wohl in St.Gallen. © Keystone/Gian Ehrenzeller
Stand heute spielt Axel Bakayoko (21) nur noch rund zwei Wochen – bis Saisonende – beim FC St.Gallen. Der Pariser würde aber gerne über seinen Leihvertrag hinaus in der Ostschweiz bleiben.

27 Spiele, vier Treffer, viele neue Freunde: Das ist Axel Bakayokos bisherige Bilanz als Leihgabe beim FC St.Gallen. Vor fast einem Jahr war der 1,79 Meter grosse Stürmer von seinem Stammverein Inter Mailand zum FCSG gestossen, nachdem er ein Jahr in Sochaux gespielt hatte. Am 30. Juni läuft der Leihvertrag aus.

Verhandlungen laufen

Wie «Blick» vor dem Meisterschaftsspiel gegen Lugano (ab 20 Uhr im Liveticker auf FM1Today) berichtet, habe Bakayoko Interesse, in seiner Ostschweizer Wahlheimat zu bleiben. «Klar, das hängt aber nicht von mir ab», sagt der Flügelspieler. Die Verhandlungen zwischen Inter Mailand und den Espen laufen, schreibt die Zeitung weiter. Denn auch der FCSG wolle sich noch nicht vom 21-jährigen Talent verabschieden.

Bakayokos Vertrag in Italien läuft noch bis im Sommer 2021 und der Franzose mit ivorischen Wurzeln hat – laut Transfermarkt – einen Marktwert von einer Million Euro.

In Banlieue aufgewachsen

Axel Bakayoko wuchs in der Pariser Banlieue «Département 93» mit seiner Mutter und zwei Brüdern auf. «Um mich herum hatte es fast nur Gangster.» Ohne den Fussball wäre er wohl auch zu einem geworden, sagt er gegenüber «Blick». Auch wenn er nach seiner Zeit bei Red Star Paris in die Juniorenabteilung von Inter Mailand und später zum FC Sochaux wechseln konnte, vergesse er nicht, woher er komme.

Mit einem Unentschieden gegen Lugano kann der FCSG das Barrage-Gespenst definitiv vertreiben. Entführen die Espen gar drei Punkte aus Lugano, können sie sich den dritten Tabellenplatz krallen und wären in der Pole-Position für den Kampf um die Europa-League-Plätze. Hier geht’s zur Matchvorschau.

(red.)


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