Das macht Barnetta nach dem FCSG

Barnetta im August 2003 im früheren FCSG-Stadion Espenmoos
Barnetta im August 2003 im früheren FCSG-Stadion Espenmoos © Keystone/Regina Kühne
Bereits im Alter von 17 Jahren spielte Tranquillo Barnetta für den FC St.Gallen – nun beendet er bei seinem Heimatclub seine Karriere. Im neuen FCSG-Magazin verrät der Rückkehrer, was er nach seiner Profi-Fussballkarriere machen möchte.

«Als ich zum ersten Mal für den FCSG auflief, lief es mir kalt den Rücken runter», erinnert sich Barnetta an sein erstes Spiel in der ersten Mannschaft der Espen. Er habe diesen Moment wahnsinnig genossen, sagt der mittlerweile 32-Jährige. «All meine Freunde sassen in der Fankurve.» Der FC St.Gallen habe es ihm erlaubt, im Profifussball Fuss zu fassen. «Ich habe ihm viel zu verdanken.»

Gute Erinnerungen an Heynckes

Bayer Leverkusen, Hannover, Schalke, Frankfurt und Philadelphia – mit 19 Jahren begann Barnettas internationale Laufbahn. Jupp Heynckes, von 2009 bis 2011 bei Bayer Leverkusen, hat Barnetta bislang als Trainer am meisten imponiert. Der Deutsche habe keine langen Gespräche geführt, sagt Barnetta. Vielmehr sei er ihm wegen seines Fingerspitzengefühls geblieben.

Baldige Papi-Freuden

Barnetta ist stolz, viele seiner Träume verwirklicht zu haben. Nun hat er sich zum Ziel gesetzt, die restliche Zeit beim FCSG zu geniessen. Und was ist danach? «Ich habe viele Ideen, aber keine konkreten Pläne», sagt der St.Galler dazu. Trainer zu werden, kann sich der 32-Jährige nicht unbedingt vorstellen. Er freue sich, wenn sich irgendwann nicht mehr alles um Fussball dreht. Etwas wird sich in Barnettas Leben schon diesen Sommer verändern: Seine Freundin erwartet das erste gemeinsame Kind.

Im aktuellen FCSG-Magazin erklärt ausserdem der Fotograf des FC St.Gallen, worin die Herausforderung besteht, die Mannschaft zu fotografieren. Und die Bärenbande versucht, zu erraten, wie gross der Goalie und das Tor sind. 🐻🥅

Am Mittwoch empfängt der FCSG zu Hause den FC Luzern (20 Uhr, im Liveticker auf FM1Today). Derzeit trennen die Espen fünf Punkte vom heiss begehrten dritten Tabellenrang und den Luzernern, die das klar bessere Torverhältnis haben.

(lag)


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