Davoser Spital will Stellen streichen

Das Spital in Davos. (Archiv)
Das Spital in Davos. (Archiv) © KEYSTONE/Arno Balzarini
Von einer Streichung von bis zu 40 Stellen ist die Rede, das Spital Davos sei finanziell schwer angeschlagen. Der Davoser Landammann nennt das Spital einen «Sanierungsfall», 2020 soll es wieder schwarze Zahlen schreiben.

Laut der «Südostschweiz» wurde der Davoser Grosse Landrat nach seiner Sitzung am Donnerstag über die prekären finanziellen Verhältnisse am Davoser Spital informiert. Der Davoser Landammann Tarzius Caviezel ist seit Mai 2018 auch Verwaltungsratspräsident des Spitals Davos, die Leitung des Spitals wurde zu dieser Zeit neu strukturiert.

2019 soll letztes Verlustjahr sein

2017 hat das Spital Davos einen Rekordverlust von 5,1 Millionen Franken erwirtschaftet. Danach folgte der Entscheid: Das Spital muss sparen. Dazu gehören auch Einsparungen beim Personal. Das Spital Davos beschäftigt rund 300 Mitarbeitende, die Streichung von 30 bis 40 Stellen entspricht damit mehr als zehn Prozent. Damit soll das Davoser Krankenhaus laut der «Südostschweiz» wieder in die schwarzen Zahlen gelangen – für 2019 ist ein Verlust von 1,24 Millionen Franken budgetiert, es soll das letzte «rote» Jahr sein.

«Wir werden es schaffen»

Der Stellenabbau soll über natürliche Fluktuation geschehen, Entlassungen werden womöglich vermieden. Dass das Spital Davos den Sprung zurück in die Gewinnzone schaffen kann, davon ist der Verwaltungsratspräsident Tarzius Caviezel überzeugt. «Wir werden es schaffen», sagte er gegenüber der Südostschweiz.

(red.)


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