Die Ju-Air organisiert sich neu

Die Ju-52 werden neu in der Junkers Flugzeugwerke Ag gewartet. (Archivbild)
Die Ju-52 werden neu in der Junkers Flugzeugwerke Ag gewartet. (Archivbild) © KEYSTONE/WALTER BIERI
Die Ju-Air konzentriert sich in Zukunft nur noch auf den Flugbetrieb. Der Wartungsbetrieb sowie der Unterhalt der Flugzeuge und Motoren gehen an die Junkers Flugzeugwerke. Ju-Air-CEO Kurt Waldmeier wird die Leitung in neue Hände legen.

Die Dübendorfer Ju-Air organisiert sich neu: Die Fluggesellschaft konzentriert sich zukünftig nur noch auf den Flugbetrieb ihrer drei historischen Ju-52 als Kerngeschäft. Neu gehören nur noch die Bereiche Operation, Ausbildung und Sicherheit, Bodendienste und Administration zur Ju-Air.

Den Wartungsbetrieb übernimmt die Junkers Flugzeugwerke AG in Dübendorf. Dort läuft bereits die Grundüberholung der drei historischen Flugzeuge. Die Ingenieure und Mitarbeitenden des Wartungsbetriebs der Ju-Air werden in die neue Wartungsorganisation mit eingebunden. So können sie ihr Know-how zu den historischen Flugzeugen weitergeben. Die laufende Motorenwartung wird ebenfalls durch die Firma Junkers durchgeführt.

Auch in der Führung der Ju-Air gibt es eine Änderung: CEO Kurt Waldmeier gibt seine operativen Aufgaben im Zuge der Reorganisation ab. Es war schon vor dem tragischen Unfall vom 4. August (FM1Today berichtete) klar, dass sich die Führung der Ju-Air verjüngern wird.

(red.)

 


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 500 Zeichen