Die letzten Kühe ziehen von der Alp ab

Der Sommer auf der Alp war kein einfacher: Hitze und Trockenheit machten den Sennen das Leben schwer. Das TVO begleitete einen Bauern von der Schwägalp bis nach Urnäsch.

Jürg Frischknecht ist einer der letzten, der mit seinen Kühen von der Alp zurück nach Hause zieht. Er selbst hat es auf der Alp nur so lange ausgehalten, weil er und die Bauern in der Umgebung mit eiserner Disziplin Wasser gespart hatten. Am Samstag war es jedoch auch für Jürg Frischknecht an der Zeit, nach Hause zu gehen.

«Es war wegen der Trockenheit kein einfacher Sommer. Dennoch war meine Existenz nicht bedroht, wie teilweise bei Berufskollegen», sagt Jürg Frischknecht. Bei ihm auf der Schwägalp sei das Gras hoch gewachsen und das Wasser konnte gut aufgeteilt werden.

 

So viel Glück wie Jürg Frischknecht hatten nicht alle Sennen, viele von ihnen mussten früher als geplant die Alp verlassen. Jürg Frischknecht ist froh, dass die Alpabfahrt so gut funktioniert hat. Die Trockenheit wird ihn aber weiter beschäftigen: «Bis jetzt ging es relativ gut, aber wenn in nächster Zeit nicht der Regen kommt, haben wir gewaltige Probleme.»

(Marc Sieger/abl)

 


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