Dieser sprintende Bauer sucht Geldgeber

Der «Fastest Farmer» heisst so, weil Wägeli laut eigener Aussage der schnellste Marathonläufer ist, der gleichzeitig als Bauer arbeitet.
Der «Fastest Farmer» heisst so, weil Wägeli laut eigener Aussage der schnellste Marathonläufer ist, der gleichzeitig als Bauer arbeitet. © Screenshot Youtube
Der Thurgauer Bauer Patrik Wägeli will die Schweiz an den Olympischen Spielen in Tokio vertreten. Er hat ein Crowdfunding-Projekt ins Leben gerufen und sucht mit dem Hashtag #fastestfarmer Sponsoren.

Wir sehen ein Feld. Eine einsame Landstrasse zieht sich durch die Ackerlandschaft. Auf der Strasse sprintet ein Bauer wie verrückt in seinen Gummistiefeln und scheint etwas zu suchen. Schliesslich findet er das «Etwas». Es ist eine Kuh, die ihm wieder «ab» ist.

So beginnt das Video, das der Thurgauer Bauer Patrik Wägeli ins Netz gestellt hat. Unter dem Hashtag #fastestfarmer ist er auf der Suche nach Sponsoren:

«Als Marathonläufer und Bauer ist der Alltag meist eine ziemliche Herausforderung», sagt der aschblonde 27-Jährige in breitestem Thurgauer Dialekt. Deswegen braucht er nun von der Netzgemeinde Geld, wie er gegenüber dem Tagblatt erzählt: «Das Geld wäre für eine Aushilfe gedacht», sagt Wägeli. 15’000 Franken braucht er. Davon sind ein Viertel schon zusammen gekommen.

Zudem will er sich damit einen Traum verwirklichen und bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in der Disziplin Marathon für die Schweiz starten. «Ich bin zuversichtlich, dass das Projekt erfolgreich enden wird», sagt der Landwirt. Alle, die ihn dabei unterstützen und einen kleine Beitrag leisten, kriegen ein Dankeschön, oder «Merci», wie Wägeli es nennt. Möchte jemand mehr zahlen, so «lasse ich mir etwas einfallen». Ein gemeinsames Training liege bestimmt drin, sagt er im Video. Wer nicht mit seiner Pace mithalten mag, nimmt er dann schon mal huckepack.

Das Crowdfunding von Patrik Wägeli läuft noch bis am 10. Oktober. Weitere Infos dazu unter: www.lokalhelden.ch/fastestfarmer.ch

Mehr zum «Fastest Farmer» Patrik Wägeli liest du auf tagblatt.ch.

(red.)


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