Schweizer in Schottland von Lawine verschüttet

In Schottland sind am Dienstag offenbar drei Schweizer beim Wandern ums Leben gekommen.
In Schottland sind am Dienstag offenbar drei Schweizer beim Wandern ums Leben gekommen. © Keystone
Bei dem Abgang einer Schneelawine an Grossbritanniens höchstem Berg, dem Ben Nevis in Schottland, ist ein Schweizer ums Leben gekommen. Ein weiterer wurde verletzt. Insgesamt kamen drei Menschen ums Leben.

Die schottische Polizei hatte am Dienstag zunächst von zwei Toten und zwei verletzten Bergsteigern gesprochen. Einer der Verletzten sei jedoch später gestorben und der andere Verletzte per Helikopter in ein Spital in Glasgow gebracht worden, berichteten lokale Medien am Abend unter Berufung auf die Polizei.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte am Mittwochmorgen auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, dass einer der Toten und ein Verletzter Schweizer seien. Die Tragödie ereignete sich am Dienstagmittag am 1345 Meter hohen Ben Nevis. Rettungshelikopter und Ambulanzen waren im Einsatz.

Das EDA habe die Angehörigen kontaktiert. Die Schweizer Vertretung in Grossbritannien stehe in Kontakt mit den Behörden vor Ort. Weitere Angaben machte das EDA aus Persönlichkeitsschutzgründen nicht. Nach Angaben von Radio Rhône FM und der Zeitung «Le Nouvelliste» sind die vier von der Lawine erfassten Personen Mitglieder der Sektion Sitten Schweizer Alpen-Clubs.

Die erste Ministerin Schottlands, Nicola Sturgeon, spricht ihre Bestürzung und Anteilnahme auf Twitter aus.

(SDA/red.)


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