Ein verbranntes «Füdli» und ein Weltrekord

Das Burning-Ass-Festival fand dieses Jahr zum dritten Mal statt.
Das Burning-Ass-Festival fand dieses Jahr zum dritten Mal statt. © pd
Der Arschkartenclub hat es wieder getan: Zum 3. Mal verbrannte der Verein im Thurgau eine Holzfigur analog dem «Bögg», um zu sehen, wie lange es dauert, bis die Arschkarte verbrannt ist.

13 Minuten. So lange brauchte «Burnie», die Figur auf dem Funken, bis er fiel. Mehr als 320 Besucherinnen und Besucher sahen dem elf Meter hohen Männlein im Thurgauer Niemandsland zwischen Frauenfeld, Wil und Weinfelden zu, wie es langsam von Flammen überwuchert wurde. 1000 Stunden dauerte es, den Holzmann zu erbauen, in nur 13 Minuten war die Arbeit in Flammen aufgelöst.

Dackel «Waldi» kommt ins Museum

Nicht nur «Burnie» hätte am 31. Juli traditionsgemäss brennen sollen, sondern auch sein Dackel «Waldi». Der allerdings wurde von den Organisatoren, dem Arschkarten Club, so sorgfältig aufgebaut, dass er von den Flammen verschont blieb und nun in ein Museum nach Deutschland gebracht wird.

Mit viel Wasser haben etliche Männer dafür sorgen müssen, dass die ausschlagenden Flammen aus dem Holzmännlein den sechs Meter entfernten Dackel verschonten. Nun wird der Hund als 6001. Ausstellungsstück in das Dackelmuseum nach Passau gebracht. Die Inhaber waren beim «Burning Ass» ebenfalls anwesend und nehmen ihre neuste Errungenschaft mit nach Hause.

«Burning Ass» im Zeichen des Dackels

Bevor der überdimensional und kunstvoll hergerichtete Funken am Mittwochabend angezündet wurde, war in Strohwilen bei Amlikon-Bissegg der Dackel los. Der Ostschweizer Dackelclub veranstaltete mit rund 50 Dackeln ein Hunderennen, bevor Dackel «Waldi» ausgemessen wurde, um als grösster Holzdackel der Welt ins Guinnes Buch der Rekorde einzugehen.

(pd/red.)


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