Elf Soldaten bei Kämpfen mit Boko Haram getötet

Boko Haram kämpft seit Jahren gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. Der Konflikt griff auch auf Nigerias Nachbarländer Niger, Tschad und Kamerun über.
Boko Haram kämpft seit Jahren gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. Der Konflikt griff auch auf Nigerias Nachbarländer Niger, Tschad und Kamerun über. © Google Maps
Bei Kämpfen mit der Islamistengruppe Boko Haram sind im Tschad mindestens elf Soldaten getötet worden. Sechs weitere Soldaten seien verletzt worden, erklärten die Regionalbehörden am Sonntagabend. Bei Gefechten seien ausserdem 26 Kämpfer von Boko Haram getötet worden.

Den Angaben zufolge hatte Boko Haram am Freitag eine Ortschaft in der Provinz Tschadsee angegriffen und Tausende Rinder geraubt. Die Armee nahm die Verfolgung auf. Dabei geriet eine Gruppe von Soldaten in einen Hinterhalt. Eine andere Gruppe von Soldaten lieferte sich an einer anderen Stelle ein Gefecht mit Boko-Haram-Kämpfern.

Boko Haram kämpft seit Jahren gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias. Bei Angriffen der Gruppe wurden bereits mehr als 27’000 Menschen getötet und etwa zwei Millionen Menschen in die Flucht getrieben.

Der Konflikt griff auch auf Nigerias Nachbarländer Niger, Tschad und Kamerun über. In den vergangenen zwölf Monaten wurden allein im Tschad mindestens neun Boko-Haram-Angriffe gezählt.

(SDA)


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