Ex-Disneystar dreht einen Porno

Bella Thorne feiert ihr Regiedebüt mit einem Porno.
Bella Thorne feiert ihr Regiedebüt mit einem Porno. © Keystone/AP/Taylor Jewell
Früher Disney-Star, heute Pornoregisseurin: Schauspielerin Bella Thorne (21) feiert ihr Regiedebüt auf Pornhub. Ursprünglich hatte sie allerdings vor, einen Weihnachtshorrorfilm zu drehen.

Sich windende Körper, lautes Gestöhne und scheinbar unfassbar ekstatische Orgasmen: Auf Pornhub gibt es zu jeder Vorliebe und jedem Fetisch die entsprechenden Pornos. Doch Bella Thorne möchte nicht einfach einen Porno drehen.

Bella Thorne spielt selbst nicht mit

Wie sie sagt, will sie einen «ästhetischen, schönen Film» produzieren. Wer sich jetzt freut, Bella Thorne nach der Veröffentlichung ihrer Nacktfotos im Juni noch einmal fast füdliblutt zu sehen, wird enttäuscht. Die 21-Jährige spielt im Film nicht mit. Die Pornodarsteller heissen Abella Danger und Small Hands.

Der Streifen heisst «Him & Her» und ist Teil der «Visionaries Director’s Series». Bei Pornhub ist die Freude über die Zusammenarbeit gross. Der Vize-Präsident, Corey Price, vergleicht Thornes Film mit der Geschichte von Romeo und Julia. Trotz äusserer Komplikationen hätten die beiden Liebenden eine ungezügelte sexuelle Sehnsucht nacheinander. Die Liebe der beiden sei gefährlich, rücksichtslos und überschreite Zeit und Raum. Zudem lobt er ihre Kreativität und Vorstellungskraft. Zuschauerinnen und Zuschauer würden mit auf eine Reise der Leidenschaft und des Begehrens genommen.

Kampf um Dominanz

In «Him & Her» geht es um zwei Erwachsene, deren sexuelle Beziehung ausser Kontrolle gerät. Thorne sagt, sie habe sich Gedanken über die Beziehung zwischen Mann und Frau und deren Kampf um Dominanz gemacht und dabei die Inspiration für den Film gefunden. Denn dieser Kampf lasse sich auf viele Dinge übertragen und nicht nur auf das sexuelle Szenario.

Die Premiere des Films findet in Deutschland statt. «Him & Her» wird Mitte September auf dem Internationalen Filmfest Oldenburg präsentiert.

Hier spricht Bella Thorne über ihr Regiedebüt:

(red.)


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