Ex-Mister-Schweiz in der Fake-Liebesfalle

Der St.Galler Stephan Weiler will die Fake-Lovestory im italienischen Fernsehen klären.
Der St.Galler Stephan Weiler will die Fake-Lovestory im italienischen Fernsehen klären. © Mediasetplay
Harter Tobak für den St.Galler Ex-Mister-Schweiz Stephan Weiler: In Italien war er zehn Jahre lang der fiktive Lover eines TV-Stars. Nun ist er dort ungewollt ein Star. Im italienischen TV hat er seine vermeintliche Liebe getroffen und hofft jetzt, dass die Fake-Lovestory vorbei ist.


Stephan Weiler ist die letzten Tage prominent in der italienischen Boulevard-Presse vertreten – ungewollt. Die italienische TV-Berühmtheit Eliana Michelazzo behauptet, dass sie mit dem Ostschweizer Ex-Mister-Schweiz zehn Jahre lang eine Online-Beziehung geführt habe. Aus Stephan Weiler wurde der vermeintliche Chatfreund Simone Coppi.

Aufklärung im Italo-TV

Betrüger haben offenbar vor Jahren seine Bilder benutzt und Weiler als Liebesköder missbraucht. Oder – diese Theorie besteht nach der TV-Show – die italienische TV-Schönheit ist selbst die Täterin und benutzt die skurrile Geschichte, um Aufmerksamkeit zu erhalten.

«Schwachsinn und total unangenehm», sagt Stephan Weiler vor der TV-Show am Mittwochabend gegenüber «SI online». Er wolle im italienischen Livefernsehen den Betrugsskandal klären. Dies klappte allerdings nur semi-gut. Auf Schweizerdeutsch und mit dem Übersetzer im Ohr stellte sich Weiler den Fragen der Moderatorin von «Live – non é la d’urso».

Rechtliche Schritte geplant

Alles schien völlig plausibel: Betrüger haben Weilers Foto geklaut. Doch dann machte Eliana Mechlazzo eine brisante Aussage. Sie habe Weiler einmal in Rom am Trevi-Brunnen gesehen. Eine unangenehme Situation für den Ostschweizer, welcher darauf antwortet: «Ich glaube, ich war vor acht Jahren mal in Rom. Aber wir haben uns nie getroffen.» Auf das Nachhaken der Moderatorin kontert Weiler: «Ich bin nicht so alt, dass ich an Alzheimer leide.»

Nach der Live-Show scheint es, dass die verrückte Geschichte nicht wirklich geklärt ist. Die Situation ist dem Ostschweizer weiter unangenehm. «Es gibt noch einiges zu klären. Zum Beispiel, wer für die Fake-Lovestory verantwortlich ist.» Stephan Weiler hat derweil sein Management beauftragt, rechtliche Schritte einzuleiten

Amore in Germania

Eliana Michelazzo selber verabschiedet sich nach der Sendung von ihrem Online-Lover Simone Coppi. Man darf hoffen, dass der italienische TV-Star nun gemerkt hat, dass dieses Konstrukt wohl nicht zielführend ist.

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Ti ho aspettato.. ti ho amato .. ti ho voluto profondamente e aspettavo di realizzare il mio sogno .. un sogno ormai andato in pezzi .. piano piano sto realizzando che era tutta una montatura .. un modo per tenermi li ferma .. non realizzavo .. perché per me esistevi solo tu .. ero gelosa come lo eri tu .. ti sentivo passare con una moto e ricordavo un sorriso di un ragazzo simile a te che mi ha incantata da lontano .. dopo la puntata ho pianto disperatamente perché la gente ci ride sopra .. ma io credevo veramente e credevo a tutto ciò che mi scrivevi era legge per me .. ormai non sarò più la signora Coppi .. così mi sentivo .. non serviva neanche festeggiare il matrimonio perché per me bastava un pezzo di carta .. che da giudice sapevo che avevi il potere di tenermi legata a te .. (ovviamente ero sposata al Vaticano ) quindi altre dicerie dette a me per rendermi felice . Invece ora sola tanta tristezza . Addio Simone Coppi

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Stephan Weiler selbst geniesst sein privates Liebesglück. Seit wenigen Monaten ist der 35-jährige Seklehrer frisch verliebt. Sein Herz hat er der Ex-Bachelor-Kandidatin Maria geschenkt. Die Deutsche weibelte vor einem Jahr um die Liebe von Bachelor Clive Bucher.

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(lae)


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