Fast 30 Tote bei Monsun in Indien

Ein Strassenhändler schiebt seinen Wagen durch die überschwemmten Strassen von Mumbai.
Ein Strassenhändler schiebt seinen Wagen durch die überschwemmten Strassen von Mumbai. © Keystone/AP/RAJANISH KAKADE
Starke Regenfälle haben im Westen Indiens mindestens 27 Menschen das Leben gekostet. Alleine in der Finanzmetropole Mumbai gab es 21 Tote, weil die Wassermassen Wände zum Einsturz brachten, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.

Mumbai mit seinen mehr als 20 Millionen Einwohnern wird jedes Jahr zwischen Juni und September vom Monsun heimgesucht, 2005 kamen gar mehr als 1000 Menschen ums Leben. Seit Montagabend sei dort binnen 24 Stunden so viel Regen gefallen, wie seit zehn Jahren nicht mehr, teilte das Wetteramt mit.

Der starke Regen setzte auch Strassen und Bahngleise unter Wasser. Viele Zugreisende mussten Medienberichten zufolge die Nacht auf Bahnhöfen verbringen.

Die Regierung des Bundesstaates Maharashtra, dessen Hauptstadt Mumbai ist, erklärte den Dienstag zum Feiertag und rief die Einwohner auf, in ihren Häusern zu bleiben. Die Schulen blieben geschlossen, zudem fielen mehr als 50 Flüge aus.

Im 200 Kilometer entfernten Pune kamen sechs Menschen ums Leben, als eine Mauer unter Dauerregen auf ihre Hütten stürzte, wie die Zeitung «The Indian Express» berichtete. Mindestens 15 weitere Menschen konnten dort dem Bericht zufolge noch nicht aus den Trümmern geborgen werden. Bereits am Sonntag waren in der gleichen Stadt 15 Menschen ums Leben gekommen, als eine Wand einstürzte.

(SDA)


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