Kuzmanovic übernimmt bis Ende Saison

Kuzmanovic übernimmt bis Ende Saison
Der FC St.Gallen hat Cheftrainer Giorgio Contini entlassen. Er habe der Vereinsführung zu wenig vertraut. Vorübergehend wird Boro Kuzmanovic die Geschicke des FCSG leiten.

«Dieser Entscheid wurde nicht gefällt, weil wir zwei Spiele nacheinander verloren haben, sondern weil es uns um die Zukunft des FCSG geht», sagte Sportchef Alain Sutter am Dienstagnachmittag an einer kurzfristig anberaumten Medienkonferenz.

«Zu wenig Vetrauen in uns»

«Wir wollen neue Wege gehen. Doch mit der alten Formation ist dies nicht möglich», sagt Matthias Hüppi, FCSG-Verwaltungsratspräsident. Nicht weil Sportchef Alain Sutter und Verwaltungsrat Matthias Hüppi zu wenig Vertrauen ins Trainerteam gehabt hätten. «In den letzten Wochen hatten wir immer mehr das Gefühl, dass uns zu wenig Vertrauen entgegengebracht wird.»

Für Sutter ist klar: «Ich habe gesehen, dass Contini und Hoffmann nicht glücklich waren.» Doch er betont: «Niemand hat einen Fehler gemacht.» Offenbar lag aber einiges im Argen, wenn Hüppi sagt: «Wir wollen auf allen Ebenen eine neue Kultur des gegenseitigen Respekts einführen, dies ist aber nur möglich, wenn alle bereit sind, aufeinander zu zu gehen.» Erfahren haben Contini und Assistenztrainer Markus Hoffmann von ihrer Entlassung am Dienstagmorgen nach dem Training.

Kuzmanovic übernimmt ad interim

Bis Ende der Saison wird Boro Kuzmanovic Trainer des FCSG, ab Sommer 2018 wird er dann die Rolle des Assistenztrainers übernehmen. Wer der künftige FCSG-Trainer wird, ist noch nicht bekannt. «Wir wissen genau, was wir wollen und sind in den Verhandlungen. Nach Abschluss werden wir dies auch kommunizieren», sagt Hüppi. Wer Kuzmanovic bis Ende Saison assistiert, wollen die Verantwortlichen noch nicht sagen.

Kuzmanovic war bis anhin Juniorentrainer bei GC. Zuvor war er von 2015 bis 2017 in der gleichen Funktion beim FC St.Gallen tätig. Sutter kennt Kuzmanovic aus den gemeinsamen Zeiten beim FC Winterthur. «Für mich ist er einer der besten Ausbildner der Schweiz», sagt Sutter und bedankt sich bei GC für die unkomplizierte Vertragsauflösung.

Die Medienkonferenz zum Nachschauen:

Der Liveticker zum Nachlesen:

(red.)


Newsletter abonnieren
19Kommentare
noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel