FCSG will fliegen wie im Karussell

Können die FCSG-Spieler morgen die Niederlag-Serie durchbrechen und wieder jubeln?
Können die FCSG-Spieler morgen die Niederlag-Serie durchbrechen und wieder jubeln? © Keytone/Gian Ehrenzeller
«Von der Rhone bis zur Sitter, immer wieder FCSG» wird es heute, am 16. März, vom Kybunpark her tönen. Der FC St.Gallen trifft Zuhause auf den FC Lugano (ab 19 Uhr bei FM1Today im Liveticker). Die harte Niederlage in Luzern ist laut Trainer Peter Zeidler mittlerweile verdaut.

Auf und ab, und auf und ab. Wenn die Schweizer Fussballer auf einer Chilbi wären, sässen die St.Galler bestimmt auf der Achterbahn. Die unglückliche Niederlage gegen den FC Thun, dann das durchzogene Spiel in Sion. Darauf folgte der souveräne Sieg gegen Neuchatel Xamax und letztens die grosse Pleite in Luzern. Die grün-weisse Saison ist geprägt von Hochs und Tiefs. Morgen soll die Achterbahnfahrt, laut Trainer Peter Zeidler, wieder nach oben gehen und dann enden. «Wir wollen hoch fliegen – wie in einem Karussel», sagt Zeidler zu FM1Today. Um 19 Uhr beginnt die noch ungewisse Fahrt gegen den FC Lugano.

Am Samstag soll der Daumen laut Trainer Peter Zeidler nach oben zeigen.

Am Samstag soll der Daumen am Spielende nach oben zeigen, so der Trainer Peter Zeidler. (Bild: Keystone/Urs Flueeler)

«Es war bitter»

Vor einer Woche reisten die FCSG-Fans nach Luzern und mussten die achte Niederlage in Folge gegen die Innerschweizer mit ansehen. Bei der 0:3 Schlappe kam das Team nie richtig in Fahrt: es gab praktisch keine Torchance und die anstürmenden Gegner waren nicht zu bremsen. «Es war bitter», sagt Zeidler. Doch das Aufeinandertreffen mit dem FCL sei mittlerweile verdaut.

«Keine kleinen Tessiner»

Das Ostschweizer Team schaut nach vorne und dort steht der FC Lugano. Die Tessiner, wenn auch auf dem siebten Platz, spielen momentan zuverlässig. Sie erkämpften sich einen Sieg gegen Zürich und in Basel holten sie ein Unentschieden. «Ich habe Respekt vor den Ergebnissen», sagt Zeidler. «Wir müssen aufhören, von den kleinen Tessiner zu reden.» Das Team sei stark aufgestellt und deshalb brauche es am Samstag eine richtig gute Leistung.

Itten wieder mit einem Lächeln im Gesicht

Nach dem brutalen Foul im September wird Lugano-Verteidiger Fabio Daprelà erstmals wieder im Kybunpark spielen. Damals ging Daprelà mit gestrecktem Bein in den Zweikampf gegen Stürmer Cedic Itten. Die Swiss Football Legaue sperrte den Verteidiger deswegen für mehrere Spiele (FM1Today berichtete).

Itten verletzte sich bei dem Foul schwer. Im rechten Knie riss das Innenband und das vordere Kreuzband. Mittlerweile trainiert der 22-Jährige wieder mit der Mannschaft. «Er steht immer mit einem Lächeln im Gesicht auf dem Platz», so Zeidler. Der Trainer sehe aber schon, dass die Bewegungen noch nicht ganz rund seien. Wann der Stürmer wieder einsatzbereit ist, kann Zeidler nicht sagen. Vielleicht komme Itten diese Saison noch zu kürzeren Einsätzen.

Hier erwischt Lugano-Verteidiger Fabio Daprela, links, den St.Galler Stürmer Cedric Itten beim Super-League Spiel letzten Herbst. (Bild: Keystone/Gian Ehrenzeller)

Am Samstagabend zeigt sich, ob die Spieler des FC St.Gallen weiter Achterbahn fahren. Klar ist, die Fahrt soll aufwärts gehen und dann wollen die Espen endlich mal oben bleiben. Zeidler sagt denn auch: «Ich fahre überhaupt nicht gern Achterbahn.»

Das Spiel FCSG – LUG wird um 19 Uhr im Kybunpark angepfiffen – dank des Livetickers auf FM1Today und der Liveschaltungen bei Radio FM1 bist du auch von zu Hause oder unterwegs aus live dabei.

(lou)


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