Feuerwehrleute kämpfen um Hauskatze

Edna lebt bereits seit vier Jahren auf der Feuerwehrstation in San Francisco.
Edna lebt bereits seit vier Jahren auf der Feuerwehrstation in San Francisco. © Instagram/fire_cat_edna
Die braun-beige getigerte Katze Edna wohnt seit vier Jahren auf einer Feuerwehrstation in San Francisco. Nun möchte das Management die Katze loswerden. Die Feuerwehrleute wehren sich mit einer Instagram-Aktion gegen das Vorhaben.

«Wir machen alles, um Edna zu behalten», werden die Feuerwehrleute einer Station in San Francisco auf «SFGATE» zitiert. Eine anonyme Reklamation erreichte das Management, weshalb es beschloss, dass die Katze die Station verlassen muss. «Wir haben sogar eine Deadline bekommen», sagt einer der Mitarbeiter. Wird sie am kommenden Montag nicht weggebracht, komme der Tierschutz, hiess es von oben.

«Edna nimmt uns den Stress»

Vor vier Jahren wurde die Katze von den Feuerwehrleuten aufgenommen. Damals war sie eine verwilderte Katze. «Durch unsere Fürsorge und Liebe wurde sie aber schnell zum Familienmitglied», schreiben die Feuerwehrleute. Nun sei sie immer für die Mitarbeiter da und ihr geliebtes Baby. Sie werde von den Angestellen zum Tierarzt gebracht und fühle sich auf der Station zuhause. «In unserem Job sind wir oft gestresst, Edna kann uns diesen Stress nehmen», sagt eine Mitarbeiterin.

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Um die Abschiebung Ednas zu verhindern, veröffentlichen die Feuerwehrleute Bilder von Edna unter dem Hashtag #ednastays auf Instagram. Dazu fordern sie die Instagram-Community auf, sich für die Katze einzusetzen. Jeder, der möchte, dass die Katze in der Station bleibt, solle dies doch via Instagram unter dem Hashtag #ednastays kommunizieren. Anhand dieser Beiträge erhoffen sich die Feuerwehrleute, Druck auf das Management ausüben zu können, und zu erreichen, dass Edna bleiben darf.

«Soll sich Management streicheln lassen»

Über 400 Beiträge wurden unter dem Hashtag bereits veröffentlich. Unter ihnen ein Beitrag der Feuerwehrskatze von New York, welche über 38’000 Follower hat. Viele können nicht verstehen, weshalb das Management nicht hinter den Mitarbeitern steht. «Es ist das schönste Gefühl, von einem anstrengenden, schlechten Tag nach Hause zu kommen und die Haustiere in den Arm zu nehmen», schreibt ein User. «Der Chef soll sich zurücklehnen und das ganze moralisch nochmals überdenken», schreibt ein anderer. Ein anderer schlägt vor, dass doch das Management seinen Kopf hinhalten und sich streicheln lassen solle, wenn die Katze gehen müsse.

(abl)


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