Flöcklis Zukunft ist gesichert

Flöcklis Zukunft ist dank vielen eingegangenen Spenden gesichert.
Flöcklis Zukunft ist dank vielen eingegangenen Spenden gesichert. © Kerstin Muster
Das kleine, hinkende Lamm Flöckli hat unsere Herzen im Sturm erobert. Ohne den «Kleinen Gnadenhof» in Weite wäre das Lamm inzwischen tot. Der Spendenaufruf war erfolgreich. So erfolgreich, dass sogar allfällige Nachbehandlungen abgedeckt wären.

«Flöckli ist auf der sicheren Seite. Es hat mich sehr überrascht, dass das kleine Lamm so gut angekommen ist und es so viele Spenden gegeben hat», sagt Claudia Muster vom «Kleinen Gnadenhof» im Rheintaler Ort Weite.

Allfällige Nachbehandlungen können durch die eingegangenen Spenden ebenfalls abgedeckt werden. Derzeit ist Flöcklis linkes Hinterbein noch eingegipst, was dem Lamm das Gehen erschwert.

«Wenn der Bruch nicht gut verheilt, braucht es weitere Behandlungen. Ich hoffe natürlich, dass nach den vier Wochen alles abgeheilt ist. Sollte das nicht der Fall sein, müssen wir uns immerhin wegen des Geldes keine Sorgen machen», sagt Muster.

Flöckli lässt danken ❤️❤️❤️gemeinsam mit ihren Gnadenhof Freunden an alle die gespendet haben, allen die Spenden werden…

Gepostet von Kleiner Gnadenhof am Dienstag, 12. März 2019

«Flöckli bleibt für immer hier»

Kurz nachdem Flöckli zur Welt kam, wurde es von älteren Schafen niedergetrampelt und brach sich das Bein. Zu Beginn konnte das kleine, weisse Lamm kaum aufstehen oder gehen mit dem Gips. Inzwischen klappt das besser.

«Wenn sie nach links geht, dann landet sie meistens auf dem Füdli, aber sonst kommt sie vorwärts. Sie macht sich sehr gut», sagt Muster. Seit das Lamm den Gips trägt, zeigen sich keinerlei Anzeichen, dass es unter Schmerzen leidet.

Für die Zeit nach Abheilen des Beinbruchs liegt Flöcklis Zukunft ebenfalls in guten Händen. Sie wird sich, sobald alles verheilt ist, ein Gehege mit dem anderen Lamm Maxim teilen, wird also ein Gspänli auf dem Gnadenhof haben.

«Nächstes Jahr können Flöckli und Maxim mit anderen Schafen den Sommer auf der Alp verbringen», sagt Muster. Über Winter kommen die beiden wieder ins Unterland.

«Flöckli bleibt für immer hier. Sie ist mir ans Herz gewachsen. Ich kann sie nicht aufpäppeln und dann weitergeben. Vor allem muss ich die Gewissheit haben, dass es am Leben bleibt – die habe ich nur, wenn es hier auf dem Gnadenhof bleibt», sagt Muster.

Gepostet von Kleiner Gnadenhof am Dienstag, 12. März 2019

(str)


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