Friedlicher 1. August im FM1-Land

Der Nationalfeiertag wurde in der Ostschweiz friedlich gefeiert.
Der Nationalfeiertag wurde in der Ostschweiz friedlich gefeiert. © Keystone
Lautes Geknalle im FM1-Land: Ruhig war es in der Nacht auf Freitag in der Ostschweiz nur bezüglich Polizeieinsätzen. Mit Raketen und Vulkanen feierten die Ostschweizer den Nationalfeiertag, passiert ist dabei nichts bis auf ein paar beschädigte Briefkästen und brennendes Gebüsch.

Die Teelichter mit einem Schweizerkreuz drauf sind abgebrannt, das Schützengartenbier mehrheitlich ausgetrunken und die letzten Raketen verraucht. Der Nationalfeiertag der Schweiz ist vorbei und mehrheitlich ruhig verlaufen. Im Kanton Graubünden endete der Abend sogar früher als sonst. «Kurz nach 22 Uhr hat es begonnen zu regnen. Deshalb ist schnell Ruhe eingekehrt», sagt Roma Rüegg, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden. Es seien einige Anrufe wegen mutmasslichen Bränden eingegangen. Keiner davon habe sich aber bewahrheitet.

Auch bei der Kantonspolizei Thurgau gingen einige solche Anrufe ein. «Keine der Brandmeldungen bestätigte sich aber es ist gut, dass die Leute anrufen bei einem Verdacht», sagt der Mediensprecher Daniel Meili. In Tägerwilen wurden ein paar Briefkästen mit Feuerwerkskörpern beschädigt. «Ausserdem bekamen wir die Meldungen, dass ein Baum und eine Hecke gebrannt hat. Der Auslöser dürften Feuerwerkskörper gewesen sein», sagt Meili. Ansonsten war es auch im Land der Äpfel friedlich.

In St.Gallen gab es viele Meldungen wegen Nachtruhestörungen. In Wil brannte eine Mülltonne und ein Briefkasten wurde beschädigt. Ausserdem hat in Rorschacherberg eine Hecke Feuer gefangen. Gemäss bisherigen Erkenntnissen dürfte beim Zünden einer Feuerwerksbatterie ein Feuerwerkskörper in die Hecke geflogen sein.

Die Bewohner versuchten die Hecke vergeblich zu löschen und mussten die Feuerwehr alarmieren. (Bild: Kapo SG)

«Zu einem grösseren Polizeieinsatz kam es auch im Kanton St.Gallen nicht», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen. Auch im Appenzell Innerrhoden war der 1. August ein ruhiger Abend.

(red.)


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