Fünftes «Bignik» auf Asphalt statt Wiese

So sah das gigantische Picknick von oben aus.
So sah das gigantische Picknick von oben aus. © pd/Helikopter-Service Triet
In Trogen fand am Sonntag das fünfte «Bignik» nach der Idee der St.Galler Künstlerzwillinge Frank und Patrik Riklin statt. Wegen der feuchten Wiese im Kinderdorf Pestalozzi mussten die Tücher in den Quartierstrassen ausgebreitet werden.

Die Regio Appenzell Ausserrhoden – St.Gallen – Bodensee hat am Sonntag zum fünften «Bignik» geladen. Das überdimensionierte Picknicktuch, ein Konzept der Aktionskünstler Frank und Patrik Riklin, wurde dieses Jahr in Trogen ausgelegt. «Vom Landsgemeindeplatz ausgehend wurden die Quartierstrassen mit den Tuchmodulen geflutet», teilt die Regio mit. Ursprünglich war der Event im Kinderdorf geplant gewesen, doch die Wiese war zu feucht für das XXL-Picknick.

Insgesamt wurden laut der Regio rund 750 von bisher 3000 hergestellten Tuchmodulen ausgebreitet. 40 Jugendliche aus Mazedonien, die aktuell im Kinderdorf zu Besuch sind, halfen tatkräftig mit, «das Dorf mit den Tüchern auszumalen».

Letztes Jahr hatte «Bignik» wegen des schlechten Wetters abgesagt werden müssen. Dieses Jahr hatten die Teilnehmer mehr Glück – ab dem Mittag konnten sie auf den Tüchern gemütlich essen, trinken und schwatzen. Mehrere hundert Ostschweizerinnen und Ostschweizer waren dabei, darunter die Gemeindepräsidentin von Trogen: «Die ausgelegten Module sehen eindrücklich aus», sagte Dorothea Altherr. Nun träumen Frank und Patrik Riklin davon, «irgendwann die Stadt St.Gallen mit 5000 Tuchmodulen zu fluten».

Weitere Infos zu «Bignik» findest du hier.

(pd/red.)


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