João Felix wechselt zu Atlético Madrid

Rodrigo weckte mit seinen Auftritten bei Atlético Madrid  das Interesse der finanzstärksten Klubs Europas
Rodrigo weckte mit seinen Auftritten bei Atlético Madrid das Interesse der finanzstärksten Klubs Europas © KEYSTONE/EPA/ATEF SAFADI
Die Zukunft des europaweit umgarnten portugiesischen Talents João Felix ist geregelt. Der 19-jährige Offensivspieler wechselt für 126 Millionen Euro von Benfica Lissabon zu Atlético Madrid.

João Felix, dem in der abgelaufenen Saison auch dank einigen Glanzleistungen in den europäischen Wettbewerben und dem Debüt im Nationalteam der internationale Durchbruch gelang, ist damit der bislang teuerste Transfer des Sommers. Real Madrid hat für die Verpflichtung von Eden Hazard 100 Millionen Euro zu Chelsea überwiesen.

Zugleich ist der Edeltechniker der teuerste portugiesische Fussballer – noch teurer als Cristiano Ronaldo, der im letzten Sommer für 117 Millionen Euro von Real Madrid zu Juventus Turin gewechselt war. Überhaupt haben erst vier Spieler für eine höhere Ablösesumme den Klub gewechselt als der scheidende Teamkollege des Schweizer Nationalstürmers Haris Seferovic.

Atlético Madrid refinanziert seinen Rekordeinkauf unter anderem mit dem Abgang von Rodrigo. Der Wechsel des 23-jährigen defensiven Mittelfeldspielers für 70 Millionen Euro zu Manchester City wurde ebenfalls am Mittwoch abgewickelt. Ebenfalls bekannt ist, dass der französische Weltmeister Antoine Griezmann die Rojiblancos für die festgeschriebene Ausstiegsklausel von 120 Millionen Euro in diesem Sommer verlassen wird.

Derweil vermeldete Atlético auch die Zuzüge des mexikanischen Internationalen Hector Herrera und des Brasilianers Felipe. Der Mittelfeldspieler und der Innenverteidiger kommen vom FC Porto und erhielten Dreijahresverträge.

João Felix war vor vier Jahren von Portos Jugend zu Benfica gestossen. Rodrigo hatte vor einem Jahr für 25 Millionen Euro von Villarreal zu Atlético gewechselt, wo er noch einen Vertrag für vier Jahre besass. Er galt als Wunschspieler von Pep Guardiola.

(SDA)


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