Geflutete A1 und brennende Bäume

In der Nacht auf Dienstag gab es erneut heftige Gewitter in der Ostschwiz. (Bild: Archiv)
In der Nacht auf Dienstag gab es erneut heftige Gewitter in der Ostschwiz. (Bild: Archiv) © Leserreporter
In der Nacht auf Dienstag gewitterte es heftig in der Ostschweiz. Kurzzeitig musste eine Autobahneinfahrt gesperrt werden, sie wurde von Wasser und Kies überschwemmt. Im Kanton Graubünden haben Blitzeinschläge Feuer in zwei Bäumen entfacht.

Am meisten Regen gab es in der Region Zürich, dort fielen an mehreren Orten bis zu 60 Millimeter Regen pro Quadratmeter, wie SRF Meteo auf Twitter bekannt gibt.

Überschwemmte A1 sorgt für Unfälle

Auch im FM1-Land kam es zu heftigen Gewittern mit Hagel und viel Regen. Am meisten hatten die Feuerwehren im Thurgau zu tun. Gut ein Dutzend Einsätze verzeichneten sie im Raum Sirnach und Kreuzlingen. Im Kanton St.Gallen war es etwas ruhiger. «Die Feuerwehr musste in fünf Gemeinden aufgeboten werden», sagt Hanspeter Krüsi von der Kantonspolizei St.Gallen. Die Feuerwehr musste in Heerbrugg, Flawil, Bronschhofen und Flumserberg wegen überfluteten Kellern ausrücken.

Den einzigen grösseren Zwischenfall gab es auf der A1 bei Wil. «Der Regen hat Wasser und Kies auf die Autobahn geschwemmt», sagt Krüsi, «dabei sind zwei Autos verunfallt, eines davon musste abgeschleppt werden.» Der Autobahnabschnitt musste anschliessend gesäubert werden.

Bäume vom Blitz getroffen

Eine ruhige Nacht haben die beiden Appenzeller Kantone hinter sich. Es seien keine Meldungen eingegangen, heisst es auf Anfrage.

Auch im Kanton Graubünden hat das Gewitter keine grösseren Schäden angerichtet. Allerdings schlug der Blitz in zwei Bäume ein, diese begannen danach zu brennen. In Filisur fiel ein Baum auf eine Hochspannungsleitung, er richtete aber keinen gröberen Schaden an.

(sar)


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