Giger und Bösch gewinnen auf der Schwägalp

Schlussgang Schwinger Samuel Giger gewinnt zusammen mit Daniel Bösch, nicht auf dem Bild, das 20. Schwägalp Schwinget, aufgenommen am Sonntag, 11. August 2019, beim 20. Schwägalp Schwinget im Kanton Appenzell Ausserrhoden.
Schlussgang Schwinger Samuel Giger gewinnt zusammen mit Daniel Bösch, nicht auf dem Bild, das 20. Schwägalp Schwinget, aufgenommen am Sonntag, 11. August 2019, beim 20. Schwägalp Schwinget im Kanton Appenzell Ausserrhoden. © KEYSTONE/Eddy Risch
Nach einem gestellten Schlussgang zwischen Marcel Mathis und Samuel Giger gibt es zwei Gewinner der Schägalp Schwinget: Samuel Giger und Daniel Bösch.

Sie sind bereit für das Eidgenössische Schwingfest in zwei Wochen: Samuel Giger und Daniel Bösch gewinnen den Schwinget unterhalb des Säntis. Giger sagt FM1Today, er sei vom Publikum angespornt worden und es sei für ihn ein perfektes Fest gewesen. «Mit dem heutigen Sieg habe ich nochmals volles Selbstvertrauen fürs Eidgenössische in Zug getankt», sagt er weiter.

«Nervös bin ich nicht»

Auch wenn ein gestellter Schlussgang nicht das sei, was sich ein Schwinger als erstes wünscht, ist Samuel Giger zufrieden mit seiner Leistung. Zumal es für ihn anfangs Saison unter anderem wegen eine Schulterverletzung nicht optimal lief. «Nervös vor dem Eidgenössischen bin ich nicht. Ich freue mich», sagt er strahlend.

Samuel Giger ist nicht der einzige Gewinner auf der Schwägalp. Er teilt den Sieg mit Daniel Bösch. Der Toggenburger macht gleich viel Punkte wie Giger. Noch im vergangenen Jahr traten die beiden im Schlussgang gegeneinander an. Daniel Bösch war gerade dabei, sich umzuziehen, als er vom Sieg erfuhr. «Es freut mich natürlich sehr und ich hätte nicht damit gerechnet», sagt der 31-Jährige, der nun 23 Kranzfestsiege hat.

Armon Orlik musste aufhören

Während Samuel Giger erst ein Eidgenössisches Schwingfest hinter sich hat, hat Daniel Bösch schon mehrere erlebt. Aufgeregt ist er deshalb nicht. «Ich bin nur vor dem ersten Gang nervös, danach freue ich mich, auf alles was kommt.»

Am Eidgenössischen Schwingfest in zwei Wochen in Zug zählen Giger und Bösch bestimmt zu den Ostschweizer Favoriten. Zu vergessen ist aber auch nicht Armon Orlik. Der Bündner trat am Schwägalp-Schwinget im ersten Gang noch an. Allerdings musste er dann aufgeben, da er sich beim Aufwärmen zum zweiten Gang am Rücken verletzte. Die Teilnahme am Eidgenössischen sei für ihn allerdings nicht in Gefahr. Auch Nödli Forrer verzichtete kurzfristig auf eine Teilnahme am Schwägalp-Schwinget.

Den Besuchern hat es übrigens sehr gut gefallen. Das Schwingen war teilweise nur zweitrangig, wie sie uns erzählen.

(abl)


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