«Bike to Work» - aber extrem

René Rödiger, 25. Juni 2017, 13:52 Uhr
In der Freizeit fährt Dörig gerne Mountainbike.
© iStock/Symbolbild
Kletus Dörig aus Steinegg bei Appenzell erzählt in «Gott und d'Wält», wie er jeden Tag rund 60 Kilometer Arbeitsweg mit dem Velo zurücklegt. Für ihn ist diese Art Fortbewegung ein besonderer Genuss.

«Sobald es mehr als fünf Grad hat, beginnt für mich die Velosaison», sagt Kletus Dörig der FM1-Pfarrerin Charlotte Küng. Sein Arbeitsweg führt ihn von seiner Heimat in Steinegg bei Appenzell bis zu seinem Arbeitsort in Bendern im Fürstentum Liechtenstein. Über 30 Kilometer pro Weg!

Für diese Strecke braucht Dörig etwa 40 Minuten mit dem E-Bike, mit dem Auto wäre er lediglich eine Viertelstunde früher dort. Dörig: «Gehe ich mit dem Velo zur Arbeit, bin ich ausgeglichener, belastbarer und ich komme weniger aus dem Konzept.» Natürlich fällt es ihm nicht jeden Morgen gleich einfach, auf den Drahtesel zu steigen. Wenn es so richtig kalt ist oder regnet, dann brauche es «einen zusätzlichen Kick»: «Aber nach rund 300 Metern habe ich den inneren Schweinehund überwunden.»

Dörig profitiert davon, dass es in seinem Büro auch eine gute Infrastruktur gibt: «Ich kann dort duschen und frische Kleider anziehen. Sonst wäre das für meine Arbeitskollegen nicht so angenehm.»

Für den Velo-Crack hat diese Art des Arbeitsweges auch noch eine andere Ebene: «Ich bin so leise unterwegs, dass ich keine Tiere aufschrecke. Einmal ist mir fast ein Reh ins Velo gerannt und ich sehe täglich unglaublich viele Hasen entlang des Rheindammes.»

Die ganze Folge von «Gott und d'Wält» gibt es hier:

«GuW 402 Bike to work: Teil 1».


«GuW 402 Bike to work: Teil 2».

«GuW 402 Bike to work: Teil 3».

René Rödiger
veröffentlicht: 25. Juni 2017 13:28
aktualisiert: 25. Juni 2017 13:52