Graubünden will innovative Wanderwege

Planer und Planungsteams können Ideen für innovative Wanderwege einreichen.
Planer und Planungsteams können Ideen für innovative Wanderwege einreichen. © Kanton Graubünden
Wandern ist ein beliebtes Hobby. Städter und Leute vom Land geniessen die Natur und Bewegung. In Graubünden wird nun ein Wettbewerb ausgeschrieben, um Projektideen für innovative und spannende Wanderwege zu sammeln.

Wenn Graubünden ein Ass im Ärmel hat, ist es bestimmt die Natur- und Kulturlandschaft. Wanderwege erschliessen die Landschaften, die von Wanderern erkundet und durchquert werden können. «graubündenHIKE», das kantonale Förderprojekt für den Wandertourismus, ist deshalb auf der Suche nach Projekten für Wanderwege, die überraschen.

Neue Dimensionen entdecken

Mit den Projekten sollen spezielle, neue und vergessene Einblicke gewährt werden. Die Verantwortlichen sagen, ein zukunftsweisender Wanderweg sei ein innovativer Pfad, welcher die Entdeckungsfreudigen zu Orten und Kulturlandschaften führt, neue Erfahrungen ermöglicht oder ihnen einen Blick in die Vergangenheit gewährt.

Komplexere Zusammenhänge sollen sichtbar gemacht werden. Dies kann mit Hilfe von medialen Informationen, also mit Apps, Tafeln, Booklets oder Flyern sein. Damit könnten, so sagt der Kanton, neue Dimensionen in Graubünden entdeckt und erlebt werden.

Ins Landschaftsbild einfügen

Die Fachstelle Langsamverkehr des Tiefbauamts Graubünden sucht Vorschläge für die wegweisenden Wege. Im Rahmen des Förderprojekts schreibt es den Ideenwettbewerb aus.

Laut Tiefbauamt sind Ideen für Wanderwege preiswürdig, wenn sie bauliche Massnahmen enthalten, die sich in das Landschaftsbild einfügen und sich auf besondere Weise mit diesem auseinandersetzen.

Drei bis fünf Gewinner

Der Wettbewerb richtet sich an Planer und Planungsteams der Schweiz. Eine Jury mit Vertretern aus den Bereichen Tourismus, Natur- und Heimatschutz, Technik und Bündner Wanderwege wird die eingereichten Ideen beurteilen. Leiter ist der Churer Ingenieur Jürg Conzett.

Drei bis fünf Projekte haben die Chance, ausgezeichnet zu werden. Im Mai werden die Preise dann an der «graubündenMOBIL-Tagung» vergeben. Die Gemeinden werden dann entscheiden, ob eines oder mehrere der eingereichten Projekte umgesetzt werden.

(red.)


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