Gute Blasmusikqualität und viel Wetterglück

In Lenggenwil geben dieses Wochenende Musikantinnen und Musikanten den Ton an.
In Lenggenwil geben dieses Wochenende Musikantinnen und Musikanten den Ton an. © zVg
Das beschauliche Dorf Lenggenwil in der Gemeinde Niederhelfenschwil ist dieses Wochenende Schauplatz des 15. St.Galler Kantonalmusikfests. Gestern Samstag ging die Grossveranstaltung los und die Organisatoren schwärmen von guter Blasmusik und sind froh übers Wetterglück.

«Viel Herzblut ist in die Vorbereitung gesteckt worden», sagt Simon Thalmann, Gemeindepräsident von Niederhelfenschwil. Er hebt hervor, dass die Gemeinde mit den Vereinen Zuckenriet, Niederhelfenschwil, der Jugendformation GreenhornBrass und des organisierenden Vereins, der Musig Lenggenwil, eine blasmusikfreudige Gemeinde sei. Er freute sich über den friedlichen Wettkampf und die farbenfrohen Uniformen.

Optimales Timing

Ein positives Fazit zieht der Präsident des St.Galler Blasmusikverbandes, Markus Meier. «Der Zeitplan konnte eingehalten werden, das Timing der Parademusik stimmte optimal», so Meier, «die Musikantinnen wie auch Musikanten sowie das Expertenteam sind zufrieden». Tatsächlich konnte der erste Tag des St.Galler Kantonalmusikfests vom Wetterglück profitieren. Obwohl am Morgen erste Tropfen fielen, entschieden die Verantwortlichen die Parademusik pünktlich zu starten.

Ihr Mut wurde belohnt. Alle 49 Vereine konnten ihren Vortrag auf der Dorfstrasse präsentieren. Um kurz vor 16 Uhr fielen zwar die ersten Regentropfen, die letzten Formationen wurden jedoch von stärken Regengüssen verschont. Dieser setzte erst nach Parademusikschluss ein. Nach 18 Uhr schien allerdings die Sonne wieder. Einem gelungenen ersten Festabend stand nichts mehr im Wege. Meier zeigte sich erstaunt und erfreut über die vielen Zuschauenden in den Lokalen bereits am frühen Morgen.

OK-Präsident zieht erste Bilanz

Glücklich ist auch OK-Präsident Franz Meienhofer: «Der Tag ist sehr positiv verlaufen, der Musikwettbewerb hat einwandfrei geklappt und die Musikantinnen und Musikantinnen zeigten sich zufrieden.» Meienhofer ist froh, dass das Wetter mitspielte, was allerdings dazu führte, dass die Lawenshütte einem grossem Ansturm ausgesetzt war.

Das Fazit der Experten

Von einem sehr guten Niveau der Vereine, die am ersten Tag aufspielten, spricht Reto Näf, Suppleant des 25-köpfigen Expertenteams. Als Suppleant hat er die Aufgabe sich einen Überblick des Wettbewerbs zu verschaffen und die Eindrücke aller Teams festzuhalten.

Zudem ist er Ersatz, falls ein Experte ausfallen würde. Vor allem ist ihm aufgefallen, dass die Resultate der Brass-Band-Formationen eine sehr kleine Spannweite aufweisen. «Ich habe sehr gute bis herausragende Brass-Band-Vereine gehört», so Näf. Bei den Harmonieformationen stellte er eine grössere Differenz zwischen den vorne und den am Schluss klassierten Vereinen fest.

Ein Blick in die Rangliste zeigt, dass die Blechharmonie Kirchberg erfolgreich unterwegs war. Sie gewannen die Konzertmusik (91,67 Punkte) in der zweiten Stärkeklasse Harmonie und auch die Parademusik mit Evolutionen (93,67 Punkte). Der Höhepunkt in der 1. Klasse Harmonie waren die Konzertvorträge des Musikvereins Diepoldsau-Schmitter. Er siegte mit hohen 96,33 von möglichen 100 Punkten. In der dritten Stärkeklasse erreichte die Musikgesellschaft Sargans mit 91,50 Punkten die höchste Punktezahl.

Die detaillierten Ranglisten gibt es hier.

(red.)


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