Im Unfallauto sass eine ganze Familie

Eine ganze Familie sass im Unfallauto - die Hälfe überlebte den Unfall nicht.
Eine ganze Familie sass im Unfallauto - die Hälfe überlebte den Unfall nicht. © BRK News
Der Sohn sass am Steuer, seine Mutter und seine Grossmutter sind gestorben. Der tödliche Unfall auf der A1 bei Oberbüren ist ein tragisches Familienunglück.

Wie der Verkehrsunfall auf der A1 bei Oberbüren zustande kam, ist immer noch unklar. «Wir können den Fahrer des Autos, welches in das ehemalige Militärfahrzeug auf dem Pannenstreifen hineinprallte, nicht befragen. Er liegt noch immer schwer verletzt im Spital», sagt Florian Schneider, Mediensprecher der Kantonspolizei St.Gallen gegenüber FM1Today.

Halbe Familie gestorben

Auf Anfrage von 20 Minuten bestätigt Schneider, dass es sich beim 22-jährigen Fahrer um den Sohn und Enkel der verstorbenen Frauen handelt. Mit ihm im Auto sassen seine Freundin (21), sein Vater (61), seine Mutter (58) und seine Grossmutter (88).

Wer auf dem Beifahrersitz sass, gibt die Polizei nicht bekannt. Der 61-jährige Vater ist mittlerweile stabil, die 21-jährige Freundin des Fahrers schwebt jedoch immer noch in Lebensgefahr. Für die Mutter und die Grossmutter kam jede Hilfe zu spät, sie verstarben noch auf der Unfallstelle. Alle Insassen sind französische Staatsangehörige.

Sekundenschlaf oder Ablenkung

Der Unfall ereignete sich am Sonntag kurz nach 17.20 Uhr auf der A1 zwischen Uzwil und Gossau. Ein 52-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem ehemaligen Militärfahrzeug auf den Pannenstreifen. Das nun zivil eingelöste Fahrzeug hatte Probleme mit dem Motor. Gleichzeitig fuhr ein 22-Jähriger mit seinem Auto in Richtung St.Gallen. Aus bislang unbekannten Gründen geriet das Auto kontinuierlich auf den Pannenstreifen und prallte gegen das Militärfahrzeug. «Es kann sein, dass der Fahrer in einen Sekundenschlaf fiel oder abgelenkt wurde, wir wissen es noch nicht», sagt Florian Schneider.

Das Militärfahrzeug wurde durch die Kollision aufs Dach geschleudert und der 52-jährige unbestimmt verletzt. «Mittlerweile konnte er das Spital jedoch verlassen», bestätigt Schneider.

(Kapo SG/red.)


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