In St.Gallen stehen 100 E-Trottis bereit

Die schwedischen E-Scooter rollen für vorläufig drei Monate in St.Gallen herum.
Die schwedischen E-Scooter rollen für vorläufig drei Monate in St.Gallen herum. © zVg
Die Stadt St.Gallen startet ab morgen Dienstag einen dreimonatigen Pilotversuch mit 100 Elektro-Scootern. Vorerst sind die Roller in der erweiterten Innenstadt verfügbar.

Während es in einigen Schweizer Städten bereits von E-Trottis verschiedener Anbieter wimmelt, fällt der Startschuss für das trendige Fortbewegungsmittel in St.Gallen morgen. Mit vorerst 100 Elektrorollern startet die Stadt in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Anbieter VOI ein dreimonatiges Pilotprojekt (FM1Today berichtete).

Die E-Trottinette werden bei den bestehenden Zweiradparkplätzen und der Velostation bei der Fachhochschule platziert. Über die App «VOI Scooters» können die Elektrotretroller gebucht und ausgeliehen werden.

Preis variiert von Minute zu Minute

Zu den Kosten hält sich der Anbieter noch bedeckt. In der App steht lediglich, dass die Kosten von Minute zu Minute variieren können und von verschiedenen Faktoren abhängig sind. Für die Freischaltung des Scooters wird allerdings ein fester Grundpreis fällig.

Die tatsächlichen Kosten sind also erst ersichtlich, sobald ein Scooter mit der App gescannt und freigeschaltet wird. Für die Bezahlung ist eine Kreditkarte nötig.

Gleiche Vorschriften wie für Velos

Im Verkehr gelten für die E-Trottinette die gleichen Verkehrsregeln wie für Velos. Die Benützung von Radwegen und Radstreifen ist obligatorisch und das Befahren von Trottoirs und Gehwegen verboten. Das Tragen eines Helms wird empfohlen. Die Trottinette können überall dort abgestellt werden, wo es auch für Velos erlaubt ist.

Konkret bedeutet dies an Zweiradabstellplätzen sowie auf dem Trottoir, sofern für die Fussgänger mindestens 1,50 Meter frei bleibt. Zudem dürfen die Trottinette nicht verkehrsbehindernd abgestellt werden. Die Stadt empfiehlt die bestehenden Zweiradabstellplätze (Velo- und Töff-Abstellplätze) zu nutzen.

Zu Randzeiten werden die Fahrzeuge vom Anbieter täglich gewartet, umverteilt und die Akkus aufgeladen.

Erfahrungen sammeln

Mit dem Pilotprojekt möchte die Stadt Erfahrungen hinsichtlich dem Nutzen sowie der Akzeptanz und des Umgangs mit E-Trottinetten im Selbstverleih sammeln. Ebenfalls getestet wird, wie sich die Fahrzeuge in der hügeligen Topografie der Stadt St.Gallen bewähren und wo deren Standort und Einsatz sinnvoll ist.

Am Ende der dreimonatigen Pilotphase wird das Projekt ausgewertet und zusammen mit dem Anbieter über eine Weiterführung und eine allfällige Ausdehnung auf die ganze Stadt oder Region entschieden.

(red.)


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