Jetzt schmelzen weitere Temperaturrekorde

Es geht noch mehr aufwärts.
Es geht noch mehr aufwärts. © Apa/Jabob Gruber
Die Hitzewelle hat die Schweiz im Griff. Nachdem am Mittwoch auf dem Säntis oder auch im bündnerischen Scuol Rekordwerte erreicht wurden, verzeichnen heute die Wetterstationen von MeteoSchweiz weitere Allzeithöchsttemperaturen.

Heisse Saharaluft liess bereits am Mittwoch das Thermometer in die Höhe schiessen. In Scuol (33,3 Grad), auf dem Ofenpass (28,1 Grad), in Davos (29,8 Grad) und auf dem Säntis (21,0 Grad) wurden neue Allzeittemperaturrekorde registriert (FM1Today berichtete). Seit Messbeginn war es noch nie so warm. Am Donnerstag massen die Stationen von MeteoSchweiz an weiteren Orten bisher unerreichte Temperaturen (Stand: 15:30 Uhr).

Im Tessin und in Graubünden wurde es heiss

Um mehr als 3 Grad wurde der bisherige Rekord in Cimetta im Tessin überboten. Am Donnerstag gab es auf dem Gipfel in 1663 Meter über Meer 29,7 Grad. Der alte Rekord (26,2 Grad) stammte aus dem Hitzesommer 2003. Weiter trumpft auch die Station in Piotta mit einem neuen Höchstwert: 35,4 Grad. Bisher war der Rekord 34,0 Grad (2003).

Nicht nur im Tessin, sondern auch in Graubünden verzeichneten die Meteorologen neue Allzeithöchstwerte. In Poschiavo – auf über 1000 Meter über Meer – mass man 34,3 Grad (bisheriger Rekord: 33,1 Grad, 1983). An der Grenze zu Italien mass die Station in Santa Maria 31,7 Grad (bisheriger Rekord: 30,6 Grad, 1983)

Noch höhere Temperaturen möglich

«Die Temperaturen steigen immer noch. Es könnte noch weitere Rekorde geben», sagt Sarah Schöpfer, Meteorologin bei MeteoSchweiz. Der Peak wird um ungefähr 18 Uhr erwartet. Für die Meteorlogen interessant ist: viele der Hitzerekorde wurden in erhöhten Lagen registriert. Im FM1-Land wird es wahrscheinlich keine neuen Rekorde mehr geben: In St.Gallen, Chur und Ebnat-Kappel fehlen noch 3 Grad. Das wird laut Schöpfer schwierig zu erreichen.

(ham)


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