Zuckersirup auf der A1 ausgelaufen

Das Auto landete auf dem Dach.
Das Auto landete auf dem Dach. © Kapo SG
Auf der Autobahn A1 bei Oberbüren ist bei einem Unfall ein Fass Zuckersirup ausgelaufen. Die Polizei hatte mit dem Sirup alle Hände voll zu tun. Die Autobahn blieb für drei Stunden gesperrt.

Die Feuerwehr hatte am Montag einen Einsatz der besonderen Art: Sie musste die Fahrbahn der A1 von Zuckersirup befreien. Grund dafür war ein Unfall. Eine 63-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto mit Anhänger auf der A1 von Oberbüren in Richtung St.Gallen. Ein nachfolgender 31-jähriger Lieferwagenfahrer bemerkte sie zu spät und fuhr hinten auf.

Klebrige Zuckerschicht auf der Autobahn

Der Anhänger geriet ins Schlingern und rutschte mitsamt dem Auto auf den Überholstreifen. Das Auto prallte in die Mittelleitplanke und landete auf dem Dach. «Die Frau hatte im Anhänger ein Fass Glucosesirup geladen, der zum Teil auf die Autobahn ausgelaufen ist», sagt Hanspeter Krüsi, Sprecher der Kantonspolizei St.Gallen.

Auf der Fahrbahn lag deshalb eine klebrige Zuckerschicht, die von den Feuerwehren Wil und Uzwil entfernt werden musste. Deshalb blieb die Autobahn in Fahrtrichtung St.Gallen drei Stunden gesperrt.

Frau wurde leicht verletzt ins Spital gebracht

Die 63-Jährige wurde beim Unfall leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Spital gebracht. Das Auto der Frau sowie der Anhänger erlitten Totalschaden.

Am Lieferwagen entstand Sachschaden in der Höhe von rund 10’000 Franken. Weiter entstand Sachschaden in der Höhe von rund 2000 Franken an den Leitplanken. Nebst den Sanitätsmitarbeitenden mit zwei Rettungswagen, war auch ein Notarzt vor Ort.

(red./pd)

 


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