Klimastreiker unterbrechen Kantonsratssitzung

«Wem seine Zukunft?», schrien die Klima-Aktivisten an der Kantonsratssitzung.
«Wem seine Zukunft?», schrien die Klima-Aktivisten an der Kantonsratssitzung. © tagblatt.ch
Die Aktivistinnen und Aktivisten des Klimastreiks lassen nicht locker: Sie haben ihren Forderungen am Montag an der Sitzung des St.Galler Kantonsrates Ausdruck verliehen. Und zwar lautstark.

50 Schülerinnen und Schüler unterbrachen die Kantonsratssitzung. Sie machten sich für eine Standesinitiative stark, welche ein Verbot von Inlandflügen zum Thema hatte. Rund ein Dutzend Polizisten war vor Ort.

Das Standesbegehren für ein Verbot von Inlandlinienflügen wurde zwar abgelehnt, die Jugendlichen durften aber trotzdem einen Erfolg verbuchen: Das zweite Standesbegehren, das eine Kerosinsteuer fordert, wurde mit 54 zu 51 Stimmen (bei zwei Enthaltungen) angenommen. «Die Kerosinsteuer ist ein wichtiger Schritt für den Klimaschutz, da der Flugverkehr etwa zehn Prozent der Schweizer CO2-Emissionen ausmacht», schreibt das Kollektiv Klimaschutz Ostschweiz am Montagabend.

(red.)


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