Kunterbuntes Treiben in Chur

Die Besucher haben den ersten Abend vom Buskers Chur sichtlich genossen.
Die Besucher haben den ersten Abend vom Buskers Chur sichtlich genossen. © Kevin Suter
Musiker, Clowns und Puppenkünstler: Das Buskers Festival in Chur startete kunterbunt. Ausserdem bescherten kulinarische Artisten den Besuchern einen Gaumenschmaus.

Wenn Musiker, Akrobaten, Tänzer, Komödianten und Schauspieler zur selben Zeit in der Churer Innenstadt sind, kann das nur etwas bedeuten: das Busker Festival ist in vollem Gange. Die Besucher feierten die Strassenkünstler, lachten über die Clowns, staunten über spektakuläre Darbietungen, tanzten zu den Klängen der Strassenmusiker und genossen das kulinarische Angebot. «Wir hatten das perfekte Wetter, viele Leute, gute Stimmung – es hätte nicht besser starten können», sagt Christoph Sprecher, Vereinspräsident vom Verein «Aufgetischt», welcher das Buskers durchführt.

«Ich gehe gerne ans Buskers»

«Es ist super, dass man die Strassenkünstler mit dem Buskers unterstützen kann», sagt eine Besucherin. «Ich gehe gerne ans Buskers. Die Besucher sind wirklich dazu berei, sich auf die Künstler einzulassen. Sie sind sehr schnell zu begeistern, das macht es für mich als Künstler cool», sagt Kaspar Tribelhorn alias «Star Jongleur».

Am Samstag mehr Besucher erwartet

Tausende strömten zum Buskers in Chur, Zwischenfälle gab es keine. «Das war der bisher stärkste Freitag, den wir hatten», sagt Sprecher gegenüber FM1Today. «Wir gehen davon aus, dass heute noch mehr Leute kommen.» Am Samstag werden 35 Künstler-Gruppen erwartet. «Wir haben zudem ein gutes kulinarisches Angebot mit 24 Streetfood-Ständen mit coolen Produkten.»

Die schönsten Momente findest du in unserer Bildergalerie.

Aus 22 Ländern reisen 92 Strassenkünstler am Freitag und Samstag nach Chur. Das Festival übernimmt die Reisespesen sowie die Kosten für Unterkunft und Verpflegung aller Künstler. Die eigentliche Gage, also den Lohn der Artisten, bestimmt das Publikum. Eintritt muss man für den Event keinen bezahlen. Unterstützen kann man die Organisatoren durch den Kauf eines Festivalarmbands.

(nm/sk)


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