Lego-Familie will Legoland zurückkaufen

Einst in der Not verkauft: die Freizeitparks Legoland. (Archivbild)
Einst in der Not verkauft: die Freizeitparks Legoland. (Archivbild) © KEYSTONE/AP/Lai Seng Sin
Die Familie des Lego-Gründers Ole Kirk Kristiansen will die Legoland-Freizeitparks zurückkaufen. Merlin besitzt unter anderem auch das berühmte Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds in Berlin.

Gemeinsam mit zwei weiteren Investoren sei ein Übernahmeangebot für den britischen Betreiber Merlin Entertainments abgegeben worden, gab die von den Nachfahren des Spielklötzchen-Erfinders kontrollierte Hauptaktionärsgesellschaft Kirkbi am Freitag bekannt.

Das Angebot beläuft sich auf 4,77 Milliarden Britische Pfund. Merlin teilte mit, man halte die Verkaufsbedingungen für fair und angemessen. Deshalb empfehle man den Aktionären, dem Kauf zuzustimmen. Kirkbi-CEO Søren Thorup Sørensen erklärte, die Investorengruppe verfüge gemeinsam über die Möglichkeiten, Merlin und damit auch die Legoland-Parks und -Zentren für ihre nächste Wachstumsphase auszustatten.

Die damaligen vier Legoland-Parks wurden 2005 an Merlin verkauft. Damals steckte Lego finanziell in der Krise. Die dänische Gesellschaft Kirkbi sicherte sich jedoch zu dem Zeitpunkt 30 Prozent der Anteile an dem Unternehmen. Heute gibt es laut eigenen Angaben acht Legoland-Parks in aller Welt.

Merlin Entertainments betreibt weltweit 130 Freizeitzentren, darunter den britischen Themenpark Alton Towers, zehn Hotels und sieben Feriendörfer, die nach Unternehmensangaben jährlich von 67 Millionen Gästen besucht werden. Während der Saison arbeiten dort bis zu 28’000 Menschen.

(SDA)


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