Lustenauer wollen höchsten Funken bauen

Für den Weltrekordversuch zuständig: Funkenmeister Marco Hollenstein.
Für den Weltrekordversuch zuständig: Funkenmeister Marco Hollenstein. © Rheintaler/Kurt Latzer
Über elf Meter höher als der bisherige Rekordhalter in Norwegen soll der Funken der Hofstadler Funkenzunft werden. Gelingt den Lustenauern damit ein neuer Weltrekord?

47,396 Meter war der Funken im norwegischen Ålesund hoch – das ist der Hofstadler Funkenzunft nicht genug. Sie will einen neuen gigantischen Funken bauen, der den bisherigen Rekordhalter um über elf Meter übersteigt. Seit rund einem Monat seien die Vorarlberger dabei, ihren Stapel zu errichten, schreibt «Der Rheintaler».

Für den Bau des «tallest bonfire» hat die Gemeinde Lustenau der Funkenzunft ein Areal am Glaserweg zur Verfügung gestellt. Seit 2001 geistert die Idee des Weltrekordversuchs in den Köpfen der Hofstadler herum. Verschiedene Sponsoren und Gönner unterstützen das Vorhaben, das am Funkensamstag, 16. März, ihren Höhepunkt erreicht: Dann wird die Beige mitsamt Funkenhexe entzündet.

Laut dem «Rheintaler» wehren sich die Grünen gegen den Funken, da dieser die Umwelt verschmutze. Den Brauch an sich abschaffen können sie aber wohl nicht, weil dieser in Vorarlberg seit 2010 zum Unesco-Weltkulturerbe gehört.

(red.)


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