Migros Ostschweiz baut 90 Stellen ab

Bei der Migros kommt es zu einem Stellenabbau.
Bei der Migros kommt es zu einem Stellenabbau. © Ralph Ribi/St.Galler Tagblatt Archiv
Die Migros Ostschweiz kündigt den Abbau von rund 90 Stellen an. Betroffen seien alle zentralen Funktionen, das Filialnetz bleibt hingegen bestehen.

«Die Migros Ostschweiz reagiert auf den intensiver werdenden Wettbewerb und strafft ihre Organisation am Hauptsitz in Gossau», heisst es in einer Mitteilung. Es kommt zum Abbau von rund 90 Stellen. «Wo möglich durch natürliche Fluktuation und vorzeitige Pensionierungen.»

Peter Diethelm, Geschäftsleiter der Migros Ostschweiz, sagt: «Das Marktumfeld wird sich weiter verschärfen. Wir sind heute finanziell gesund und wollen das auch bleiben. Daher müssen wir unsere Kräfte konzentrieren und unsere Effizienz erhöhen.»

Laut Migros sind alle zentralen Funktionen betroffen. «Kündigungen werden sich nicht vermeiden lassen.» Die Migros Ostschweiz hat mit den Sozialpartnern einen Sozialplan erarbeitet. Diethelm: «Die Massnahmen sind schmerzhaft, aber notwendig, um langfristig die Arbeitsplätze unserer fast 10’000 Mitarbeitenden zu sichern.

Andreas Bühler, Leiter Kommunikation der Migros Ostschweiz, präzisiert: «Der Abbau betrifft ausschliesslich die Betriebszentrale in Gossau. Die Stellen in den Verkaufsstellen sind gesichert.»

Bühler macht den intensiveren Wettbewerb im Inland, den Einkaufstourismus und den Online-Handel für das schwierigere Umfeld verantwortlich. «Mit den langen Grenzen in der Ostschweiz sind wir hier natürlich besonders betroffen.»

(red.)


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