Millencolin bringen die 90er laut zurück

Von Stefanie Rohner
Ausgelassene Stimmung am Quellrock.
Ausgelassene Stimmung am Quellrock. © Stefanie Rohner/FM1Today
Der zweite Tag des Quellrock Openairs startete gemütlich. Doch spätestens bei The Subways gab es für das Publikum kein Halten mehr. Musik, das WM-Spiel und die wunderbare Kulisse machten den Abend perfekt.

Das 40. Quellrock Openair könnte besser nicht laufen. Die Stimmung bei den Besucherinnen und Besuchern ist grandios. «Wir sind schon zum 25. Mal hier. Freunde, die man sonst eher selten trifft, treffen wir spätestens hier am Quellrock wieder. Der Freitagabend ist stets unser Männerabend», sagen Reno und Norbert aus Bad Ragaz.

Sogar Freunde aus Mexiko und Georgien sind extra für das Openair angereist. Viele kommen auch erstmals und geniessen die Aussicht und die familiäre Grösse. «Die Stimmung gefällt uns, wir mögen eher die kleineren Festivals», so Gian und Marco aus Trin.

Explosive Subways

Die Band Burning Iceman durften den Freitag auf der Startrampe eröffnen. Seit mehreren Jahren wird dort regionalen Bands eine Plattform geboten. Die beste Band darf dann im kommenden Jahr das Quellrock eröffnen. «Wir würden gerne wieder hier spielen, es ist super hier. Aber wir würden auch als Besucher wieder kommen», sagen Rafael und Fabio von Burning Iceman.

Declined haben die Hauptbühne am Freitag eröffnet, danach folgten The Subways aus England. Laut und explosiv brachte die Band die Menge zum Tanzen. Bei «Rock & Roll Queen» erreichte die Stimmung vollends ihren Höhepunkt.

Mitbegründer als Gast am Quellrock

Im Publikum war auch ein besonderer Gast: Jürgen Imkamp, einer der Gründer des Quellrock Openairs. Er und Walter Thut haben damals alles auf die Beine gestellt.

«Wir haben die Bühne noch aus Pfählen gebaut, hatten bereits 1984 aber schon 2000 Besucher», sagt Imkamp. Seither war er nicht mehr am Quellrock und kam in diesem Jahr als Gast zurück. «Es ist wirklich lässig», sagt er.

«Alles läuft perfekt»

Der OK-Präsident, Andy Hartmann, freut sich über ein bislang sehr gelungenes Openair. «Alles läuft perfekt. Als es am Donnerstag regnete, fiel kurz der Strom aus, aber das konnten wir schnell beheben. Hecht war Weltklasse und trotz Regen war die Party perfekt», so Hartmann.

Der Samstag war bereits eine Woche vor dem Openair ausverkauft, das gab es so früh noch nie. «Mit Lo und Leduc und Stress wird es garantiert früh schon voll. Wahrscheinlich läuft es vier Stunden wie verrückt», vermutet Hartmann.

Nicht mehr zu stoppen

Verrückt wurde es auch, als Millencolin die Bühne betraten. Die Punk-Rock-Band aus Schweden brachte die 90er-Jahre zurück und riss das Publikum mit ihrer lauten, melodischen und absolut mitreissenden Musik mit.

Pogen, tanzen und laut mitsingen – die Gäste waren nicht mehr zu stoppen. Wer an diesem Konzert noch nicht seine letzte Energie verbraucht hat, konnte bei «LaBrassBanda» noch einmal in die Vollen gehen.

(str)

 

 

 


Newsletter abonnieren
0Kommentare
noch 1000 Zeichen