Mit dem Schnee kam das Geld

Die Arosa Bergbahnen AG schaut auf einen erfolgreichen Winter zurück.
Die Arosa Bergbahnen AG schaut auf einen erfolgreichen Winter zurück. © Arosa Bergbahnen AG
Der viele Schnee vom letzten Winter hatte auch sein Gutes. Die Arosa Bergbahnen AG konnten im Winter rund acht Prozent mehr Gäste verzeichnen. Künftig wird auch das Bärenland eine grosse Rolle spielen.

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee. Dem letzten Winter ging ein schwaches Sommergeschäft voraus, dafür war der Winter lang. Das führte zu einem erfreulichen Ergebnis für die Bergbahnen Arosa AG. Sie konnte den Umsatz sowie den Jahresgewinn im Vergleich zu den Vorjahren steigern.

Viel Neues, wenig Sonne

Aufgrund des frühen Wintereinbruchs konnte noch vor Weihnachten – so früh wie noch nie – auf die künstliche Beschneiung verzichtet werden. Ausserdem wartete das Gebiet mit diversen Neuerungen auf. Dazu gehören das «Honigland» Prätschli, das Après-Ski-Lokal «KuhBar» bei der Tschuggenhütte und die «Diamond Slope»-Piste 12 am Brüggerhorn. Was allerdings fehlte: Die Sonne. Insgesamt schien an nur rund 56 der 141 Saisontagen die Sonne für vier Stunden oder mehr.

Der Bär als Gästemagnet

Lorenzo Schmid, Präsident des Verwaltungsrates der Arosa Bergbahnen AG, ist zufrieden mit der Entwicklung des Skigebiets. Von einer Trendwende will er aber nicht sprechen: «Wir müssen uns fit machen und agil bleiben, wenn es wieder Ausschläge nach unten gibt.» Um dies zu verhindern und um vor allem auch im Sommer attraktiver zu werden, wird der Bär einen zentralen Punkt in der Zukunft einnehmen. Geplant ist ein Bären-Erlebnisspielplatz, ein Bären-Minigolfplatz, ein Bären-Snowpark und eine Bärenspurensuche. Neben dem Bären ist ein neuer Bike-Trail, sowie der Ausbau der Beschneiungsanlagen geplant.

«Auf Worte Taten folgen lassen»

Philipp Holenstein, Direktor der Arosa Bergbahnen AG, ist froh über die verschiedenen Projekte am Berg, die das Gebiet Arosa Lenzerheide beleben sollen: «Mit gezielten Investitionen in die Leistungsentwicklung – und es müssen nicht immer die ganz grossen Würfe sein – bleiben wir qualitativ auf hohem Niveau. Wichtig ist, dass wir nach der Planung den vielen Worten Taten folgen lassen können.»

(dab)


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