Düde Dürst mit Hustensirup high

Claudia Amann, 2. November 2016, 14:22 Uhr
Experimentierfreudig: Als Schlagzeuger Düde Dürst in den 60ern hörte, dass codeinhaltiger Hustensirup wie LSD wirkt, wollte er dies unbedingt ausprobieren. (Archivbild)
© Keystone/CHRISTIAN BEUTLER
Kurz vor seinem 70. Geburtstag erinnert sich Schlagzeuger Düde Dürst an seine Drogenerfahrungen in den 1960er Jahren zurück. Seine damalige Band Krokodil habe sich als Avantgarde-Rockband verstanden und auch genau so gelebt.

Man habe «Greatful Dead» gehört und halluzinogene Stoffe konsumiert, erzählte der Musiker dem «Tagesanzeiger». Eines Tages habe er mitbekommen, dass man mit codeinhaltigem Hustensirup, der in der Apotheke rezeptfrei erhältlich war, ähnliche Trips erleben könne wie mit LSD. «Natürlich musste ich das ausprobieren.»

In der Kommune des Musikers und Künstlers Hardy Hepp habe er darauf hin einen Panther unter dem Bett gesehen. «Später gingen wir raus auf die Strasse, und alle Menschen wirkten wie aus Plastik. Ein Wahnsinnstrip, total schräg.»

Claudia Amann
Quelle: SDA
veröffentlicht: 2. November 2016 14:01
aktualisiert: 2. November 2016 14:22