Michael von der Heide wurde Opfer der Gentrifizierung

René Rödiger, 14. September 2015, 08:32 Uhr
Michael von der Heide mutierte vom Stadt- zum Agglo-Bewohner - und bereut es keine Minute. (Archiv)
Michael von der Heide mutierte vom Stadt- zum Agglo-Bewohner - und bereut es keine Minute. (Archiv)
© /KEYSTONE/PETER KLAUNZER
Der Sänger Michael von der Heide und sein Gefährte Willi Spiess sind Opfer der Gentrifizierung geworden: Ihre Altbau-Wohnung am Zürcher Waffenplatz wurde luxussaniert und dreigeteilt. Trotz Widerständen zog das Paar nach Rümlang um - und bereut es nicht.

Er mache nun Dinge, die er früher nicht tat, verriet der St. Galler der "Schweiz am Sonntag", zum Beispiel schwimmen, durch den Wald joggen und Velo fahren. Das kulturelle Angebot von Zürich hätten er und sein Partner zumindest am Anfang sogar häufiger genutzt als zu der Zeit, als sie noch mitten in der Stadt wohnten. Und der Fluglärm sei über ihrem Haus in Rümlang auch gar nicht so heftig.

Nächtliche Ruhestörung durch Schnarchen vermeiden die beiden, indem sie getrennte Schlafzimmer haben. Lieber als Schnaufer hört von der Heide "das Knistern des Cheminéefeuers oder der Plattenspielernadel auf Vinyl".

René Rödiger
Quelle: SDA
veröffentlicht: 13. September 2015 14:30
aktualisiert: 14. September 2015 08:32