Ostschweizer fliegen bei The Voice raus

Stephanie Martina, 4. Dezember 2017, 05:48 Uhr
Der Herisauer Robin Portmann und die Uzwilerin Doris Mete scheitern bei «The Voice of Germany» kurz vor den Liveshows. Für beide Kandidaten aus dem FM1-Land endet das Abenteuer in den «Sing Offs».

Den Sprung in die «Sing Offs» schafften Robin Portmann (21) und Doris Mete (27) nur knapp: Sowohl Robin als auch Doris verloren ihren Battle, konnten dank des sogenannten «Steal Deal» jedoch in ein anderes Team wechseln und weiter vom Titel «The Voice of Germany» träumen. Nun ist dieser Traum ausgeträumt.

In den «Sing Offs» mussten sich die Coaches Yvonne Catterfeld, Mark Forster, Samu Haber und die Fantas für je drei Talente aus ihrem Team entscheiden. Die je zehn Talente sangen nacheinander und der Coach entschied, wer auf einem der drei sogenannten «Hot Seats» Platz nehmen durfte. Die drei Sänger, die am Ende auf den Stühlen sassen, zogen ins Halbfinale ein.

Doris Mete schaffte es nicht auf einen der «Hot Seats» von Samu Haber. Die Uzwiler Rapperin denkt, dass ihr der zugeteilte Song ein bisschen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. «Das Lied ‹Hollaback Girl› von Gwen Stefani hat es mir nicht erlaubt, meine Gesangsqualitäten unter Beweis zu stellen. Und genau das haben sie ja immer von mir gefordert.» Enttäuscht sei sie aber nicht. Vielmehr sei sie überrascht und stolz, dass sie es als Rapgirl in einem Gesangswettbewerb überhaupt so weit geschafft hat.

Doris Mete gibt eine Kostprobe ihrer Rapper-Qualitäten:

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Mit einem Fuss im Halbfinale

Robin hingegen stiess mit seinem Auftritt und dem Song «Scars» von James Bay die Schweizerin Katy Winter von einem der Stühle und durfte bis zum letzten Auftritt auf den «Hot Seats» bleiben. «Es war ein intensiver Auftritt, weil mir das Lied viel bedeutet hat. Kurz nach meinem Auftritt war ich einen Moment lang den Tränen nahe», erzählt Robin.  Knapper hätte der Herisauer nicht scheitern können: Dem letzten Künstler musste er schliesslich seinen Stuhl überlassen.

Robin Portmann singt für FM1Today «Skinny Love»:

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Enttäuschung und Dankbarkeit - diese Emotionen überwiegten nach Robins Ausscheiden: «Ich bin dankbar, dass ich hier so viel Schönes erleben durfte, aber gleichzeitig auch traurig, weil ich gerne in den Liveshows aufgetreten wäre», sagt Robin. Nach der Sendung habe er noch mit seinem Coach Mark Forster gesprochen. «Er meinte, dass er sich schon mal auf einen Shitstorm einrichte, weil er mich nicht ins Halbfinale mitgenommen habe.»

Zurück zu den Wurzeln

Statt auf der grossen Bühne singt Robin nun wieder in seinem Musikzimmer und Doris rappt wieder im Studio. Für beide steht fest, dass sie weiterhin Musik machen möchten. Doris meint: «›The Voice› war eine tolle Erfahrung. Ich schau jetzt mal, was als Nächstes auf mich zukommt. Ich lasse mich überraschen.» Und Robin sagt rückblickend: «Es war eine super Zeit. Ich konnte mir selbst treu bleiben, das war mir wichtig. Alles in allem glaube ich, dass ich das Beste aus ‹The Voice› herausgeholt habe.»

Das «The Voice»-Abenteuer der beiden Kandidaten aus dem FM1-Land kannst du hier nachschauen.
Stephanie Martina
veröffentlicht: 4. Dezember 2017 05:48
aktualisiert: 4. Dezember 2017 05:48