FCSG-«Hymne» auf dem Prüfstand

Marc Sieger, 28. August 2018, 15:46 Uhr
Sollte zum Mitsingen anregen - die FCSG-Fanhymne «Üses Lied». Die Zukunft des Songs ist aber ungewiss.
Sollte zum Mitsingen anregen - die FCSG-Fanhymne «Üses Lied». Die Zukunft des Songs ist aber ungewiss.
© Benjamin Manser / TAGBLATT
Die Vereinshymne des FC St. Gallen läuft seit dieser Saison nicht mehr direkt vor dem Anpfiff. Neu ertönt «Üses Lied» bereits 45 Minuten vor Matchbeginn. Der FC St. Gallen überlegt, den Fansong gleich ganz umzukrempeln.

Wenn im Kybunpark «Üses Lied» ertönt, ist jedem Fan klar: gleich geht es unten auf dem Platz los. Zumindest war das bis anhin so. Neu wird der Fansong 45 Minuten vor dem Anpfiff abgespielt - in einem fast leeren Stadion, berichtet das Tagblatt. Das nicht etwa, weil die Vereinsführung den Song, der in Zusammenarbeit von Club und Fans entstanden ist, nicht mehr hören kann. «Das hat schlicht damit zu tun, dass wir unser Vorprogramm etwas umgestellt haben, um neue Reizpunkte zu setzten», sagt FCSG-Mediensprecher Daniel Last. Neu werden kurz vor Anpfiff die beiden Mannschaftsaufstellungen präsentiert.

Der Verein stehe voll und ganz hinter der Hymne, die vor zwei Jahren lanciert worden ist, sagt Last. Es gäbe aber verschiedene Überlegungen, wie es mit «Üses Lied» weitergehen kann. «Es kann sein, dass wir den bestehenden Song modifizieren und aufpeppen. Es gibt auch die Überlegung, etwas komplett neues zu kreieren», so Last. Mehr will der FCSG-Sprecher noch nicht verraten.

Lesen Sie auf Tagblatt.ch, welche Reaktionen «Üses Lied» bei den Fans hervorgerufen hat und welche Songs in der Vergangenheit bereits als FCSG-«Hymne» gescheitert sind.

(red.)

 

Marc Sieger
veröffentlicht: 28. August 2018 15:46
aktualisiert: 28. August 2018 15:46